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  5. David Raum vor RB-Abschied? Nationalspieler bestätigt Transfer-Anfragen

"Ich weiß nicht, was im Hintergrund passiert" Eine Woche vor Transferschluss: David Raum vermeidet Bleibe-Bekenntnis zu RB

David Raum hat Anfragen anderer Klubs bestätigt, vermeidet aber ein klares Bekenntnis über den Ligastart hinaus. Der RB-Kapitän geht in sein letztes Vertragsjahr.

25.08.2026, 14:03
RB-Kapitän David Raum bei einer Medienrunde am Trainingsplatz in Leipzig.
RB-Kapitän David Raum bei einer Medienrunde am Trainingsplatz in Leipzig. Foto: Imago/Motivio

Leipzig/hen – RB-Spieler David Raum wurde am Dienstag in einer Medienrunde nach seiner Vertragssituation gefragt. Er hat noch ein Jahr Vertrag, dann kann er ablösefrei wechseln. Oder eben diesen Sommer schon.

Viele Flügelverteidiger seines Kalibers gibt es in Europa schließlich nicht, und das Transferfenster hat noch eine Woche geöffnet. Also? David Raum antwortete: „Ich bin Spieler von RB Leipzig.“

Raum lächelt gequält

Es ist nicht einmal mehr ein offenes Geheimnis, dass dieser Satz die Tür für einen Wechsel aufdrückt. Raum hat sie auch auf Nachfrage offengehalten. Bleibt er diese Saison? Ein etwas gequältes Lachen nach der Trainingseinheit am Vormittag: „Ich werde am Samstag spielen“, wich Raum aus. „Was im Hintergrund passiert, weiß ich nicht. Ich weiß nichts Neues, ich bin Spieler von RB, ich gehe in mein letztes Vertragsjahr und das genieße ich als Kapitän.“

Weiterlesen: Raum bleibt RB-Kapitän

Die Chancen, dass der 28-Jährige bleibt scheinen zumindest größer als die, dass er geht. Schließlich müsst der neue Klub ihm bieten, was RB ihm bietet: eine Führungsspieler-Rolle, einen Stammplatz, Spiele in der Champions League. So sehr Raum einen Markt hat, fürs oberste Regal reicht es aber nicht.

Markt ja, aber nicht oberstes Regal

Raum ist seit 2022 bei RB. Die erste Saison hatte er Anpassungsprobleme, mittlerweile hat er sich seinen Platz auf der linken Verteidigerposition gesichert. Er gilt vor allem als feiner Vorbereiter, hat einen starken linken Fuss und ist damit auch Nationalspieler geworden.

Erste Wahl war er dort zuletzt aber nicht. Nathaniel Brown hat ihn während der WM auf die Bank verdrängt. Auch deshalb dürften die Angebote überschaubar attraktiv gewesen sein. Denn dass es sie gab, bestätigte Raum. "Wir brauchen nicht drumherumreden", sagte er. "Es gab Anfragen, aber ich habe mich persönlich mit keinem Verein unterhalten." Was nicht heißt, dass es seine Berater auch nicht getan haben. Er habe sich auf sich "fokussiert", versicherte Raum. "Und jetzt freue ich mich auf den Ligastart."

Den immerhin wird er mit Sicherheit im Trikot von RB Leipzig erleben. "Ich stehe am Samstag gegen Gladbach", so Raum, "auf jeden Fall auf dem Platz."