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  5. Deutlicher Sieg gegen Union: RB nimmt die Vizemeisterschaft ins Visier

Finkgräfe trifft erstmals für RB Deutlicher Sieg gegen Union: RB pirscht sich an Tabellenplatz zwei heran

Leipzig nimmt weiter Kurs auf die Champions League. Das Team von Coach Ole Werner schwächelt nur gegen Ende des Spiels, das 3:1 ist aber nie in Gefahr. Auf Dortmund fehlen noch zwei Punkte.

24.04.2026, 22:36
Ridle Baku trifft zum 3:0 für RB Leipzig gegen Union Berlin
Ridle Baku trifft zum 3:0 für RB Leipzig gegen Union Berlin Foto: Imago/Nordphoto

Leipzig/hen/ukr – RB Leipzig nimmt weiter Kurs auf die Champions League. Das Red-Bull-Team gewann gegen Union Berlin 3:1 (2:0) und fuhr damit den fünften Sieg infolge ein. Mittlerweile ist RB nur noch zwei Punkte von Tabellenrang zwei entfernt, Borussia Dortmund hat aber ein Spiel weniger.

Doekhi verkürzt

Für Union gab es hingegen unter Interimstrainerin Marie-Louise Eta die zweite Niederlage nacheinander. Leipzigs Max Finkgräfe (22.), Romulo (25.) und Ridle Baku (63.) sorgten mit ihren Toren für die Berliner Niederlage. Danilho Doekhi (78.) traf für Union.

Bei nur noch drei verbleibenden Spielen kann RB nach dem fünften Sieg in Serie derweil fast schon sicher mit der Champions-League-Qualifikation planen. Mit 62 Punkten liegt RB auf Rang drei.

Leipzig drückt vom Start weg

"Wir wollen unbedingt punkten. Wir fahren nach Leipzig, um da etwas mitzunehmen", hatte Unions Interimstrainerin Eta vor dem Gastspiel bei den Sachsen gesagt. Doch im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg bei ihrem Debüt, als Union sich haufenweise Chancen erspielte und zu wenige nutzte, waren die Berliner zunächst in die Defensive gedrängt.

Leipzig drückte vom Start weg. Als Union-Keeper Frederik Rönnow eine Hereingabe von Yan Diomande abwehrte, köpfte Verteidiger Leopold Querfeld den Ball vor die Füße von Finkgräfe, der von der Strafraumkante einschoss. Drei Minuten später war erneut Querfeld beteiligt, als er nach einem langen Schlag von RB-Keeper Maarten Vandevoordt Stürmer Romulo enteilen ließ. Der Brasilianer spitzelte den Ball am herauseilenden Rönnow vorbei und drückte ihn ins Tor.

Burke aus dem Nichts

Zu allem Überfluss verletzte sich Rönnow wenig später bei einem Abschlag, Ersatzmann Carl Klaus (31.) kam herein – und wurde von den weiterhin anrennenden Leipzigern sofort geprüft. Einen Kopfball von Christoph Baumgartner (34.) lenkte Klaus gerade so noch an die Latte. Dort landete der Ball erneut, nachdem Union-Kapitän Christopher Trimmel (40.) versucht hatte, den Ball nach einem abgefälschten Abschluss von Christoph Baumgartner zu klären.

Wie aus dem Nichts bekam Unions Oliver Burke (45.+2) nach einem Leipziger Ballverlust kurz vor der Pause die Chance auf den Ausgleich; im Duell mit Maarten Vandevoordt vertändelte der Schotte jedoch. Unmittelbar nach der Halbzeit kam dann wieder kaum etwas von Union, RB dominierte nach Belieben. Der starke Diomande spielte Baku mit einem traumhaften Pass frei, ehe der Rechtsverteidiger die Partie endgültig entschied. Doekhis Kopfballtreffer nach Ecke kam zu spät.

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