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  5. DFB-Pokal: RB-Keeper Peter Gulacsi will nach Comeback nicht Nummer 2 sein

Duell um roses gunstGulacsi nach Comeback im Pokal: "Ich sehe keine Nummer 1 oder 2"

Von RBlive/hen, dpa Aktualisiert: 28.09.2023, 10:02

Comeback geschafft, Teil eins der Leidenszeit vorbei. Nun heißt es für Peter Gulaci den zweiten, den schwierigen Teil in Angriff nehmen, der von der Frage geprägt ist: Wie wieder Stammkeeper werden?

Nach dem 3:2 im Pokal gegen den SV Wehen Wiesbaden war aber erstmal Freuen angesagt. Zum Beispiel bei Leipzigs Trainer Marco Rose.

RB-Comeback für Peter Gulacsi: "Bin stolz, dass ich das geschafft habe"

"Es war schon ein besonderer Moment für ihn. Wir freuen uns für ihn, dass er wieder da ist nach einer schwierigen Zeit mit Rückschlägen während der Verletzung", sagte der Coach nach dem ersten Spiel des 33-Jährigen seit dem 5. Oktober 2022, an dem er sich das Kreuzband riss.

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Am Mittwochabend war es dann endlich so weit, das erste Spiel nach fast zwölf Monaten: "Ich freue mich sehr und bin stolz, dass ich das geschafft habe. Das ist nicht selbstverständlich", sagte er. "Er war sehr emotional, auch nach dem Spiel in der Kabine", berichtete Rose. "Man sieht, wie sehr er das vermisst hat."

Peter Gulacsi oder Janis Blaswich: Wer ist die Nummer eins bei RB Leipzig?

Zwar war Gulacsi die fehlende Spielpraxis anzumerken, dennoch gehörte er auf Anhieb wieder zu den Stützen der Mannschaft. "Er hat zwar zwei Buden bekommen, war aber in der einen oder anderen brenzligen Situation da. Es war ein guter erster Schritt zurück zu alter Stärke", lobte Rose den Torhüter. Im Bundesliga-Topspiel gegen Bayern München am kommenden Samstag wird Gulacsi aber wieder Platz machen für Janis Blaswich.

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"Es hat sehr lange gedauert. Ich habe erst im Juli wieder mit den Torwarttrainern trainiert, jetzt im September wieder das erste Spiel. Es war ein wichtiger erster Schritt und ich will nun weitere machen und wieder mehr Spielzeit bekommen", sagte der RB-Kapitän. Damit stellte er auch einen Zweikampf um eine Rückkehr in seinen früheren Stammkasten in Aussicht.

"Ich sehe das nicht so mit der Nummer 1 oder 2", sagte der Ungar. "Ich sehe es als Prozess und will Schritt für Schritt besser werden. Ich habe es selbst erlebt, wie schnell im Fußball alles von einem auf den anderen Moment anders werden kann."