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Die nächste Stufe gezündet Gomis kommt in den Torrhythmus

Tidiam Gomis überrascht in dieser Saison als regelmäßiger Scorer bei RB Leipzig. Nach dem 4:0 gegen Elversberg sprach der 20-Jährige über seine Entwicklung und verriet dabei auch eine deutsche Fachvokabel.

Von Ullrich Kroemer 26.10.2026, 11:32
Tolle Schusstechnik: Tidiam Gomis.
Tolle Schusstechnik: Tidiam Gomis. (Foto: imago/Newspix)

Leipzig/ukr – Tidiam Gomis taut nicht nur auf dem Platz bei RB Leipzig auf, sondern auch abseits des Spielfeldes. Am Samstag nach dem 4:0 gegen die SV Elversberg stellte sich der 20-Jährige erstmals in der Mixed Zone den Fragen der Journalisten. Auf Englisch, doch auch ein deutsches Wort platzierte er gekonnt: „Krampf”.

Umschaltexperte Gomis

Nach starker Leistung und seinem wichtigen Tor zum 1:0 (48.) wurde er in der 87. Minute nach einem heftigen Zweikampf humpelnd ausgewechselt. Doch er gab umgehend Entwarnung, es habe sich eben nur um einen verkrampften Muskel gehandelt. 

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Nach seinem 1:3 bei Real Madrid traf Gomis nun im zweiten Spiel hintereinander. Dabei gleichen sich die Tore häufig: Gomis ist vor allem bei Umschaltaktionen, wenn er von seinen Nebenspielern Antonio Nusa oder Christoph Baumgartner freigespielt wird erfolgreich, lässt Gegner aussteigen, hat Selbstvertrauen und bleibt cool vor dem Tor, ist spritzig und trifft aktuell zuverlässiger als Christopher Nkunku. Sein 6:0 gegen Frankfurt war ein echtes Dribbel-Kunststück, das RB mit einem Solo von Lionel Messi verglich. Derzeit ist der schnelle Franzose mit vier Saisontoren und zwei Vorlagen hinter Antonio Nusa der Topscorer bei RB Leipzig. 

„Vertrauen vom Trainer und den Mitspielern”

Nach anderthalb Lehrjahren in Leipzig feiert der französische U-Nationalspieler gerade seinen Durchbruch im Profibereich. Ihn zeichnet nicht nur seine neue Treffsicherheit aus, sondern auch seine Flexibilität in der Offensive. Gegen Elversberg begann er im Sturmzentrum, rückte dann auf die rechte und schließlich auf die linke Flügelposition.

„Der Coach und meine Mitspieler schenken mir Vertrauen, ich fühle mich wohl auf dem Platz und kann es mit Toren, Assists und vielen Läufen zurückzahlen”, erklärte er. Kein Zweifel: „Tidi” hat sich in der Vorbereitung und durch den guten Saisonstart einen festen Platz in der Offensivrotation erarbeitet, die nächste Entwicklungsstufe gezündet und ist zur ernsthaften Alternative gewachsen. Gegen Rot-Weiss Essen könnte er erneut beginnen, um seinen Torflow fortzusetzen. Höchstens ein „Krampf” könnte ihn im rasanten Takt der englischen Wochen derzeit stoppen.