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Dienstantritt von Haenni Neuer Chef, neuer Führungsstil bei RB Leipzig

Tatjana Haenni ist bekannt für Innovationsdrang und Mut. Nun hat die neue Chefin bei RB Leipzig ihren neuen Job angetreten.

21.01.2026, 09:02
Tatjana Haenni (Archivbild)
Tatjana Haenni (Archivbild) (Foto: imago/Eibner)

Leipzig – Am vergangenen Wochenende hatte Tatjana Haenni im neuen Repräsentationssaal „The Wing” noch die Granden des FC Bayern zum Lunch vor dem Topspiel als Premierengäste begrüßt. Am Dienstag nun stellte sich die neue CEO von RB Leipzig in diesem noblen Ambiente der Öffentlichkeit vor.

Seit Jahresbeginn ist die 59-Jährige die neue Chefin des Klubs, die eine Ebene über den drei Geschäftsführern Marcel Schäfer (Sport), Johann Plenge (Business) und Florian Hopp (Finanzen) agiert und den Bundesligisten mit Weitblick und Innovationen in die Zukunft führen soll. Bis er Ende 2022 CEO von Red Bull wurde, hatte Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff den Job inne.

Mintzlaff: "Ihre Expertise, Erfahrung und Netzwerke helfen"

Haenni soll jenseits des fordernden Tagesgeschäfts im Hamsterrad Profifußball die Gesamtstrategie festlegen und innovative Ideen entwickeln. „Wir haben viele inhaltliche Aufgaben, wollen den Klub weiter vorantreiben, wieder dahin kommen, wo wir schonmal waren”, hatte Mintzlaff bei einem Talk der LVZ erklärt. „Ihre Expertise, Erfahrung und Netzwerk werden uns helfen.”

Vier Jahre hat es gedauert, bis Mintzlaff sich für eine Nachfolgerin entschied. Gesucht wurde auch mit Headhuntern, doch die Schweizerin Haenni – bislang Chefin der US-Frauen-Profiliga – traf er eher zufällig in New York. „Das war keine einfache Suche”, so Mintzlaff. Doch bei Haenni hatte er das „Gefühl, dass das Ganze komplettiert wird und sich einfügt in ein starkes bestehendes Management”.

Haenni zwischen Alpha-Tieren

Haenni hat nun die schwierige Aufgabe, sich zwischen all den Alpha-Tieren und Entscheidern im eitlen Profifußball zu behaupten, künftig selbst Weichen zu stellen und Pflöcke einzuschlagen. Neben den Profis liegen ihr auch der Frauenfußball und die Nachwuchsarbeit bei RB besonders am Herzen.

Haenni, ganz in Schwarz gekleidet, ist im Kennenlern-Gespräch offen, sympathisch, verbindlich und vollkommen unprätentiös, bietet sofort jedem das „Du” an. Ihre ganze Karriere hat sich die Ex-Nationalspielerin, die Zürich ihr Zuhause nennt, für die Entwicklung des Frauenfußballs engagiert. Sie war immer eine Pionierin in ihren Ämtern, im Schweizer Verband, bei der Uefa und der Fifa.

Türen gingen bei RB auf

Nun ist sie die erste Frau, die einen Klub in der Profiliga allein anführt. Der Wechsel fiel ihr nicht schwer. Sie hätte den Schritt in den Männerfußball auch schon früher unternommen, gern auch bei den großen Verbänden oder in ihrer Heimat als Managerin der Nationalmannschaften. Doch dort waren die Türen verschlossen, bei RB Leipzig gingen sie für Haenni auf.

Nach einem Monat Eingewöhnungszeit gibt sie sich drei weitere Monate Zeit, um die Klubstrukturen und alle Themen zu durchdringen. Ab Mai fühlt sie sich in der Lage, selbst fundiert erste Entscheidungen zu treffen, wenn nötig.

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