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  5. Einzelaktion rettet Punkt: Diomande bewahrt RB vor Heimpleite

heimspiel gegen Augsburg Sololauf und Eigentor: RB dreht Partie und siegt in der Nachspielzeit

RB Leipzig hat sein Heimspiel gegen den FC Augsburg nach Rückstand noch gewonnen. In der Nachspielzeit - mit einem Sololauf und einem Eigentor.

07.03.2026, 17:31
RB Leipzigs Yan Diomande erzielt das 1:1 gegen den FC Augsburg.
RB Leipzigs Yan Diomande erzielt das 1:1 gegen den FC Augsburg. Foto: Imago/Picture Point LE

Leipzig/sid/hen – RB Leipzig bleibt im Rennen um die Champions-League-Plätze mit Mühe auf Kurs. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner bezwang den FC Augsburg nach Rückstand 2:1 (0:1) und mischt weiter oben mit. Vor heimischer Kulisse verschafften sich die Sachsen somit eine gute Ausgangslage für die anstehenden Duelle mit den direkten Konkurrenten im Kampf um die Königsklasse.

RB muss sich steigern

Yan Diomande (76.) und ein Eigentor von Arthur Chaves (90.+2) drehten die Partie für die Leipziger, die nun 47 Punkte auf dem Konto haben. RB tat sich allerdings über weite Strecken gegen den kompakt verteidigenden FCA schwer und muss sich auf dem angestrebten Weg zurück in die Champions League in den kommenden Partien beim VfB Stuttgart und gegen die TSG Hoffenheim steigern.

"Es ist ein super enges Rennen", hatte Werner im Vorfeld mit Blick auf die Tabelle gesagt und gemahnt, dass sein Team insbesondere beim "Thema Effizienz" im letzten Drittel der Saison noch einmal zulegen müsse. Dafür setzte der RB-Coach auf die gleiche Startelf wie beim 2:1 beim Hamburger SV.

Leipzig übernimmt die Kontrolle

Im Hinspiel hatte RB seinen höchsten Auswärtssieg (6:0) in der Bundesliga gefeiert. Das sei im Vorfeld "natürlich Thema" gewesen, hatte FCA-Trainer Manuel Baum vor seiner Rückkehr nach Leipzig, wo er zwischen 2023 und 2025 als Sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums tätig gewesen war, erklärt. Das Ergebnis, das noch Baums Vorgänger Sandro Wagner verantwortete, solle für das Rückspiel "Motivation genug sein". Dabei musste Baum auf den gelbgesperrten Cedric Zesiger und Alexis Claude-Maurice (private Gründe) verzichten.

Doch zunächst übernahm Leipzig die Spielkontrolle und kam nach einer Freistoßvariante durch Christoph Baumgartner (5.) auch gleich zur ersten guten Chance. Der Flachschuss des Österreichers ging knapp rechts vorbei.

Vandevoordt rettet die Punkte

Die Augsburger waren um Entlastung bemüht und plötzlich bot sich den Gästen die Riesenmöglichkeit, in Führung zu gehen: Baumgartner fuhr im eigenen Strafraum den Ellenbogen aus und blockte einen Distanzschuss von Mert Kömür. Schiedsrichter Martin Petersen entschied nach Ansicht der Videobilder auf Handelfmeter - doch Keven Schlotterbeck scheiterte an RB-Keeper Maarten Vandevoordt (23.).

Die Leipziger übten weiter Druck aus, ließen jedoch die entscheidende Durchschlagskraft und Präzision vermissen. Das sollte sich rächen: Dimitrios Giannoulis schickte Fabian Rieder in die Tiefe, der den heraneilenden Fellhauer bediente. Aus rund elf Metern kam dieser frei zum Abschluss und sorgte für die Führung der Gäste.

Auch nach der Pause wurde es mehrfach brenzlig aus Leipziger Sicht, Vandevoordt musste gleich mehrmals retten. Auf der anderen Seite zeigte sich RB zunächst weiterhin zu ineffektiv vor dem Tor. Nach dem Ausgleich traf Augsburgs Rodrigo Ribeiro (84.) noch den Pfosten.

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