RB Leipzig

"Erschreckend! Ich hoffe, es gibt da Lösungen": RB-Trainer Nagelsmann verurteilt Cybermobbing

Von (RBlive/hen) 25.02.2021, 16:01
Begrüßt Aktionen wie die von Dayot Upamecano: Julian Nagelsmann (l.)
Begrüßt Aktionen wie die von Dayot Upamecano: Julian Nagelsmann (l.) imago/Christian Schroedter

Julian Nagelsmann, Trainer von RB Leipzig, hat das Cybermobbing im Internet generell und speziell gegen Fußballer verurteilt und begrüßt, dass man dagegen Maßnahmen ergreift. Vor dem Spiel seines Teams Samstagabend gegen Borussia Mönchengladbach (18.30 Uhr) bezeichnete er das zunehmende und eskalierende Beleidigen und Verleumden von Menschen im Internet als "erschreckend".

Beine brechen, abstechen

Hintergrund für seine Aussage ist ein Video von zahlreichen Profifußballern. Dazu gehören neben Weltmeister Toni Kroos (Real Madrid), Niklas Süle (Bayern München), Luca Waldschmidt (Benfica Lissabon) und Torwart Ron-Robert Zieler (1. FC Köln) auch RB Leipzigs Abwehrchef Dayot Upamecano, die Zeilen vorlesen, die sie in sozialen Netzwerken von Hatern erhalten haben.

Nagelsmann hat sich dieses Video angeschaut und darüber berichtet: "Wenn man das Video sieht, dann ist es erschreckend, wenn die Spieler Zeilen vorlesen von Bedrohungen der Kinder über Beine brechen und man solle bitte sterben. Traurig, dass Menschen so miteinander umgehen."

Rassismus gegen Upamecano

Nagelsmann fordert deshalb: "Dagegen muss vorgegangen werden. Ich hoffe, dass es da Lösungen gibt." Gleichzeitig bezeichnete er die Aktion der Spieler als "gut und mutig". "Cybermobbing hat in den vergangenen Jahren extrem an negativer Bedeutung gewonnen."

Upamecano hatte ein User geschrieben: "Ich hoffe du stirbst, du scheiß Afrikaner. Scheiß Bastard."