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  5. „Es liegt was in der Luft”: RB-Sechser Seiwald drängt auf sein allererstes Tor

„Es liegt was in der Luft” Nici und der lange Weg zum ersten Tor

Nicolas Seiwald hat sich nach zwei schweren Jahren bei RB Leipzig etabliert. Doch ihm fehlt ein Tor. Trainer Ole Werner orakelte vor dem Spiel beim 1. FC Heidenheim: „Es liegt was in der Luft.”

Von Ullrich Kroemer 22.01.2026, 17:40
Jetzt muss er nur noch rein: Nicolas Seiwald gegen Manuel Neuer.
Jetzt muss er nur noch rein: Nicolas Seiwald gegen Manuel Neuer. (Foto: imago/Martin Stein)

Leipzig – Es gibt im Fußball wie im echten Leben Senkrechtstarter, die wie Yan Diomande innerhalb weniger Wochen Leistungssprünge machen. Und es gibt die beharrlichen Arbeiter, die lange und hart schuften müssen, um neue Level zu erklimmen. Nicolas Seiwald gehört zur zweiten Kategorie. Der Österreicher war bei Salzburg zwar einst auch mal ein Shootingstar, doch seitdem er 2023 zu RB Leipzig gewechselt ist, muss er sich jeden Fortschritt hart erkämpfen.

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Das trägt in dieser Saison erstmals Früchte. Der 24-Jährige hat seine Unsicherheit abgelegt und ist unter Trainer Ole Werner zum unangefochtenen Stammspieler aufgestiegen, der durch Kontinuität und Laufbereitschaft auf der wichtigen Sechser-Position brilliert und immer häufiger auch mit Spielübersicht überzeugt.

Werner über Seiwald: „Wichtig für unser gesamtes Gefüge”

1670 Spielminuten hat er gesammelt, nur die Dauerbrenner Willi Orban und David Raum haben mehr auf der Uhr. Und hinter Raum ist Seiwald auch der zweitfleißigste Leipziger, hat bereits 182 Kilometer abgespult. „Nici ist ein unglaublich fleißiger Arbeiter vor der Abwehr, der Räume schließt, der Aufgaben erledigt, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht sieht”, lobte jüngst Sportchef Marcel Schäfer. Und Trainer Ole Werner betonte: „Nici gibt uns sehr viel Sicherheit und Stabilität. Wenn man sieht, wie viele wichtige Bälle er für uns gewinnt und wie oft er Räume zustellt – er ist sehr wichtig für unser gesamtes Gefüge.”

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Doch eines fehlt selbst einem defensiv denkenden Spieler wie Seiwald: ein Tor! In seinen 88 Spielen in allen Wettbewerben für RB hat der Nationalspieler noch keinen einzigen Treffer erzielt; vier Vorlagen stehen in den Büchern. Seiwald sagte jüngst bei Sky, dass es schon „ein kleines Saisonziel” von ihm sei, endlich mal zu treffen. Das hörte Schäfer gar nicht gern. „Da muss ich ihm widersprechen und ihn korrigieren: Ein Tor zu schießen, sollte ein großes Ziel sein, da wir eine Mannschaft sind, die aktiv sein und nach vorn spielen will und Tore von allen Positionen braucht”, so der Sport-Geschäftsführer.

„Er kommt der Sache näher”

Seiwald war das Bemühen in den ersten beiden Spielen des Jahres durchaus anzusehen. Sowohl gegen den SC Freiburg als auch gegen den FC Bayern hatte er je eine Großchance, weil er sich bei passender Gelegenheit auch im Strafraum mit tiefen Laufwegen einschaltete.

Gegen die Münchner war es sogar ausgewiesener Matchplan, Seiwald deutlich höher als sonst einzusetzen, um so die mannorientierte Deckung der Münchner zu überlisten. Das war zwar speziell auf den Matchplan gegen die Bayern zugeschnitten, doch auch generell fordert Werner Seiwalds Premierentreffer durch taktische Anordnung und Abläufe immer stärker heraus. „Er kommt der Sache näher, es liegt was in der Luft”, orakelte der Coach nun. Noch aber fehlt ihm die nötige Überzeugung und Selbstverständlichkeit im Abschluss, vielmehr wirkt er selbst ein wenig überrascht und zaghaft, wenn er frei vor dem Kasten auftaucht und tatsächlich treffen könnte. Doch wie gesagt: Seiwald bekommt nichts geschenkt und muss sich seine Entwicklungsschritte beharrlich erarbeiten. Dass er auch offensiv gefährlich wird, wäre der nächste Step für ihn.”

„Qualität, Struktur, Durchsetzungswillen”

Zum Charaktertest beim 1. FC Heidenheim an diesem Samstag (15.30 Uhr) nun würde ein Torerfolg von Seiwald durchaus passen. „Wir stehen vor einer wichtigen englischen Woche, die in Heidenheim beginnt”, betonte Werner. Es sei „nie besonders angenehm, dort zu spielen. Ich will die Qualität, die Struktur meiner Mannschaft und auch wieder den Durchsetzungswillen in beiden Strafräumen sehen”, verlangte Werner. Nicolas Seiwald darf sich gern auch in Bezug auf den Heidenheimer Sechzehner angesprochen fühlen.

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