RB Leipzig

Ex-Bundesliga-Profi Fjörtoft über Landsmann Haaland: "RB Leipzig wäre auch infrage gekommen"

Von (RBlive/mhe) 10.01.2020, 13:03
TV-Experte und Ex-Profi: Jan Age Fjörtoft
TV-Experte und Ex-Profi: Jan Age Fjörtoft Imago/Hartenfelser

Der frühere Bundesliga-Profi und heutige TV-Experte Jan Age Fjörtoft hat im „kicker“ erklärt, dass sich sein Landsmann Erling Haaland auch bei RB Leipzig gut entwickelt hätte. Der Norweger glaubt aber, dass er bei seinem aktuellen Verein Borussia Dortmund besser aufgehoben ist.

Bessere Einsatzchancen beim BVB

Fjörtoft schreibt in einem Gastbeitrag: "Ich halte Dortmund für den richtigen Ort. Die Borussia hat eine gute Tradition, junge Spieler hervorragend zu entwickeln. In der Bundesliga wäre auch Leipzig infrage gekommen. Der Schritt nach Dortmund ist trotzdem sinnvoller: Denn nach Haalands Champions-League-Auftritten ist die Erwartung, regelmäßig zu spielen, natürlich hoch. Das lässt sich bei der Borussia leichter umsetzen.“

Haaland war nach einem Tauziehen zwischen RB Leipzig, dem BVB, Italiens Topklub Juventus Turin und dem Premier-League-Verein Manchester United im Dezember von Salzburg nach Dortmund gewechselt und hat dort neben Paco Alcacer und dem wechselwilligen Mario Götze nur zwei Konkurrenten im Kampf um den Platz in der Sturmspitze. Bei RB Leipzig hätte er sich gegen Timo Werner, Yussuf Poulsen und Patrik Schick durchsetzen müssen. Dem Vernehmen nach bezahlte Borussia Dortmund 20 Millionen Euro Ablöse.

Mit seinem Wechsel ins Ruhrgebiet hatte sich der Torjäger, der in der laufenden Spielzeit acht Champions-League-Treffer erzielte und in der österreichischen Liga 16 Treffer erzielte, auch gegen den Schritt auf die Insel zu Manchester United entschieden, der von seinem Landsmann und früheren Coach bei Molde FK, Ole Gunnar Solskjaer, trainiert wird.

Auch diese Entscheidung war laut Fjörtoft eine richtige: "Ich bin ein Riesenfan der Premier League und der Bundesliga, aber ich glaube, dass Haaland in Dortmund besser aufgehoben ist. Der Borussia ist es gelungen, eine Umgebung zu schaffen, in der sich Spieler in Ruhe entwickeln können", so der Ex-Stürmer von Eintracht Frankfurt.