Forbidden

You don't have permission to access this resource.

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.

  1. RB Leipzig News
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Ex-Der perfekte Job: RB-Trainer Marco Rose wechselt in die Premier League

Vertrag unterschrieben Kluge Wahl: Perfekter neuer Job für Rose

Marco Rose sucht eine neue Herausforderung in der Premier League. Der Job beim AFC Bournemouth ist wie gemalt für Rose, der keinerlei Kompromisse machen muss.

Von Ullrich Kroemer 20.04.2026, 20:20
Bald Teammanager: Marco Rose.
Bald Teammanager: Marco Rose. (Foto: imago/Sven Simon)

Leipzig/BournemouthMarco Rose hatte ein entspanntes Jahr, wie man hört. Der Leipziger ließ sich selten in der Öffentlichkeit blicken, hatte Zeit für Familie, Reisen – etwa mit seinen Kumpels Sandro Schwarz und Pascal Hens nach New York – und sein Hobby Golf. Nach 15 schlauchenden Jahren als Trainer und insbesondere anstrengenden letzten Monaten bei RB Leipzig, die Rose sichtbar an die Nieren gingen, eine wohlverdiente und notwendige Ruhepause.

Wiedersehen mit dem Teamarzt

Doch nun, mehr als ein Jahr nach der Beurlaubung bei RB, in der Rose weiter sein Gehalt von geschätzt 4,5 Millionen Euro brutto bezog, brennt der 49-Jährige wieder auf eine neue Aufgabe. Am Montagabend unterschrieb er einen Dreijahres-Vertrag bis 2029 beim englischen Klub AFC Bournemouth und tritt ab Sommer die Nachfolge des auf eigenen Wunsch scheidenden baskischen Trainers Andoni Iraola an.

„Alle bei AFC Bournemouth freuen sich darauf, Marco im Vitality Stadium willkommen zu heißen, wenn er im Sommer seine Tätigkeit als Cheftrainer aufnimmt”, heißt es in der Vereinsmitteilung. Beim AFC trifft Rose auf Ex-RB-Teamarzt Percy Marshall sowie die Ex-RB-Spieler Tyler Adams und Justin Kluivert. Ablöse kassiert RB nicht, weil Rose seinen Vertrag erst am 1. Juli beginnen wird, sein Kontrakt bei RB läuft bis 30. Juni.

13 Spiele ungeschlagen: Überraschungsklub Bournemouth drängt auf Europa-Premiere

Zwar ist Bournemouth im europäischen Fußball kein ganz großer Name, doch für Rose ist der Klub in dem südenglischen Badeort der perfekte Einstieg in die Premier League. Hierzulande kommen kaum noch Klubs infrage, die die richtige Kragenweite für ihn haben; ein Engagement bei Eintracht Frankfurt scheiterte wohl an der 100-prozentigen Überzeugung sowie Gehaltsvorstellungen. Doch Rose zog es ohnehin schon immer in die Premier League; nun kann er sein Englisch, das er schon bei RB mit Unterricht auffrischte, bald im Mutterland des Fußballs anwenden.

Bei den „Cherries” („Kirschen”), die so heißen, weil sie daheim in Rot-Schwarz auflaufen und sich in der Nähe des Stadions einst ein Kirschgarten befunden haben soll, findet Rose beste Bedingungen vor. Das Team um Mittelfeldspieler Marcus Tavernier ist in der stärksten Liga der Welt seit 13 Spielen ungeschlagen und hat gute Chancen auf die erstmalige Teilnahme am europäische Geschäft. Als Achter ist Bournemouth punktgleich mit dem Sechsten Chelsea (Europa League) und dem Siebten Brentford (Conference League); das Restprogramm für den Überraschungsklub ist machbar.

Kluges Scouting, amerikanischer Besitzer

In den vergangenen drei Saisons hat sich Bournemouth bislang jedes Jahr um drei Ränge verbessert (15., 12., 9.) – das ist auch diese Saison möglich. Und das trotz eines Mittelfeldbudgets; doch durch kluge Trainerauswahl und schlaues, datenbasiertes Scouting arbeitete sich Bournemouth nach oben und hat Dank der Zuwendungen des amerikanischen Konsortiums Black Knight Football Club um den Unternehmer Bill Foley, Vorsitzender des Klubs, auch eine gute finanzielle Basis.

Fußballerisch dürfte der schnörkellose, pressingbasierte Fußball eines noch jungen, aber gefestigten Teams sehr gut zu Rose passen. Dass er nicht als Feuerwehrmann wie einst bei RB mitten in der Saison einspringen muss, sondern in Ruhe in der Sommerpause beginnen kann, macht den Job umso attraktiver. Rose kann sich nun als britischer Teammanager viel stärker in die Kaderplanung einbringen, wie er es bereits bei RB anstrebte.

Nach Ralph Hasenhüttl (FC Southampton), Ralf Rangnick (Manchester United), Jesse Marsch (Leeds United) und Oliver Glasner (Crystal Palace) ist Rose der nächste Ex-Trainer der Red-Bull-Klubs, der in der Premier League landet. Im Falle von Rose sieht alles nach einem perfekten Match aus.

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.