Alexander zicklerRB-Trainer zum DFB-Team: "Wir werden noch ein wichtige Rolle spielen"

Von RBlive/hen 28.11.2022, 17:05
RB Leipzigs Co-Trainer und ehemaliger DFB-Spieler Alexander Zickler
RB Leipzigs Co-Trainer und ehemaliger DFB-Spieler Alexander Zickler (imago/picture point le)

RB Leipzigs Co-Trainer Alexander Zickler ist sich sicher, dass die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Katar noch eine entscheidende Rolle um die Vergabe des WM-Pokals spielen werde. Im Interview mit dem deutschen Fernsehsender MDR sagte der 48-Jährige: "Wir werden noch eine wichtige Rolle bei der WM spielen, die DFB-Elf hat extrem viel Qualität."

Zickler: "Ein Schritt vorwärts gegen Costa Rica"

Zickler war früher selbst Nationalspieler. Der ehemalige Spieler von Dynamo Dresden, dem FC Bayern München und Red Bull Salzburg lief zwischen 1998 und 2002 zwölf Mal für das DFB-Team auf und schoss zwei Tore.

Den gebürtigen Dresdner freute vor allem das 1:1 gegen Spanien, das sein Positionsnachfolger Niklas Füllkrug von der Bank weg bewerkstelligte. "Der späte Ausgleich war extrem wichtig, es freut mich für Füllkrug", sagte er und blickte voraus: "Ich denke, dass die Mannschaft gegen Costa Rica noch einen Schritt nach vorn machen wird."

Von 1998 bis 2002 zwölf Mal im DFB-Dress: Alexander Zickler
Von 1998 bis 2002 zwölf Mal im DFB-Dress: Alexander Zickler
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Zickler ist aber nicht nur Ex-Nationaler und Freund  des deutschen Fußballs, sondern schaut auch mit den Augen des RB-Trainers auf die Weltmeisterschaft. Dani Olmo (Spanien), Josko Gvardiol (Kroatien), David Raum und Lukas Klostermann (Deutschland) sowie der Däne Yussuf Poulsen und der Portugiese Andre Silva sind aus den Leipziger Reihen vor Ort in Katar.

RB-Trainer: "Wir haben noch einiges vor"

"Josko habe ich gesehen", erzählte Zickler, "er macht das sehr, sehr gut. Dani Olmo bei Spanien: ein ganz wichtiger Spieler, macht ein schönes Tor im ersten Spiel, auch im Deutschland-Spiel sehr gut. Auch David Raum spielt, Lukas Klostermann kam noch rein gegen Spanien."

Was den Coach des Tabellendritten der Bundesliga aber besonders interessiert bei seinen Beobachtungen: "Wichtig für uns als RB-Trainer ist, dass sie sich nicht wehtun und gesund zurückkommen." Denn Zickler hat schon der Wiederufnahme der Meisterschaft am 20. Januar vor Augen. "Wir haben große Aufgaben in der Rückrunde und haben noch einiges vor."