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  5. Ex-RB-Keeper Gulácsi: Historische Champions-League-Pleite mit Villarreal gegen PSG

dreimal sechs gegentreffer Nach bewaffnetem Raubüberfall: Ex-RB-Keeper Gulácsi erlebt historisches Debakel

Peter Gulácsi kassiert mit Villarreal gegen Paris Saint-Germain die höchste Europapokalniederlage der Vereinsgeschichte. Für den früheren RB-Torwart ist es nicht die erste schwere Pleite seiner Karriere.

04.11.2026, 05:20
Ex-RB-Keeper Peter Gulacsi kassierte gegen Paris Saint-Germain historische sechs Gegentreffer.
Ex-RB-Keeper Peter Gulacsi kassierte gegen Paris Saint-Germain historische sechs Gegentreffer. Foto: Imago/Photo Players Images

Leipzig/hen – Drei Wochen nach einem bewaffneten Raubüberfall auf sein Haus hat Ex-RB-Torhüter Peter Gulácsi mit dem FC Villarreal ein historisches Debakel in der Champions League erlebt. Der ehemalige Keeper von Rasenballsport verlor mit dem spanischen Erstligisten am Dienstagabend gegen Paris Saint-Germain mit 0:6 Gegentreffern.

Nach 17 Minuten stand es bereits 0:4. Für Villarreal war es die höchste Niederlage seiner Europapokalgeschichte. Noch nie hat der Klub auf internationaler Bühne mit sechs Toren Unterschied verloren.

Dreimal sechs Gegentreffer für Ex-RB-Keeper

Auch für Gulácsi war es eine der höchsten Pleiten seiner langen Profikarriere. Sechs Gegentore hatte der 36-Jährige bereits zweimal während seiner elf Jahre bei RB kassiert. Im September 2021 verlor er unter Trainer Jesse Marsch bei Manchester City mit 3:6. Im August 2025 stand er beim 0:6 zum Bundesliga-Auftakt gegen Bayern München im Tor.

Fünfmal musste Gulácsi unter anderem beim 0:5 gegen Manchester United im Oktober 2020 und beim 1:5 gegen Bayern München im Januar 2026 hinter sich greifen. Bei der höchsten Niederlage der Leipziger Vereinsgeschichte, dem 0:7 gegen Manchester City im März 2023, stand hingegen Janis Blaswich zwischen den Pfosten. Gulácsi fehlte damals wegen eines Kreuzbandrisses.

Bewaffnete Täter überfallen Gulácsi und seine Familie

Für den langjährigen RB-Kapitän sind es schwierige Wochen. In der Nacht zum 13. Oktober waren mehrere bewaffnete und maskierte Täter in sein Haus nahe Valencia eingedrungen. Gulácsi befand sich mit seiner Frau und den beiden Kindern im Gebäude. Die Einbrecher bedrohten die Familie mit Schusswaffen und erbeuteten Wertgegenstände. Verletzt wurde niemand.

Gulácsi bezeichnete die Erfahrung anschließend als „zutiefst traumatisch“. Das Champions-League-Spiel gegen die SSC Neapel verpasste er infolge des Überfalls. Bereits am 15. Oktober nahm er das Mannschaftstraining wieder auf, zwei Tage später kehrte er beim 0:0 gegen Elche ins Tor zurück.

Im Sommer hatte Gulácsi RB Leipzig nach elf Jahren verlassen und war nach Villarreal gewechselt. Beim spanischen Erstligisten erkämpfte er sich den Stammplatz. Gegen PSG folgte nun die sechste Niederlage im zehnten Spiel für seinen neuen Klub.