timo werner

Ex-RB-Stürmer verhindert Chelsea-Blamage im FA Cup gegen Luton Town

Der Nationalspieler gleicht einmal aus und bereitet zwei weitere Treffer vor, an seinem Ersatzspielerstatus unter Tuchel ändert das freilich wenig.

Von RBlive/hen mit dpa 03.03.2022, 13:00
In der Luton-Zange: Ex-RBler Timo Werner
In der Luton-Zange: Ex-RBler Timo Werner (imago/shutterstock)

Der FC Chelsea hat auch dank Timo Werner eine Blamage im englischen FA Cup verhindert und mit viel Mühe das Viertelfinale erreicht. Das Team von Trainer Thomas Tuchel gewann am Mittwochabend mit 3:2 (1:2) beim Zweitligisten Luton Town. Ex-RB-Stürmer Werner erzielte das zwischenzeitliche 2:2.

Luton legt zweimal vor

Weniger zittern musste Trainer Jürgen Klopp ums Weiterkommen des FC Liverpool. Die Reds führten dank eines Doppelpacks von Minamino schon zur Pause 2:0 und gewannen gegen Norwich City am Ende 2:1. Für Norwich traf der ehemalige Bundesliga-Profi Lukas Rupp in der 76. Minute zum Anschluss.

Außenseiter Luton Town war in der Begegnung gegen den aktuellen Champions-League-Sieger zuvor durch Reece Burke (2.) und Harry Cornick (40.) zweimal in Führung gegangen. Saul Niguez (27.) erzielte in der ersten Hälfte den zwischenzeitlichen Ausgleich gegen den Tabellensechsten der Championship.

Überlegt schob der deutsche Nationalstürmer Werner (68.) nach langem Pass den Ball am eingewechselten Luton-Keeper Harry Isted zum 2:2 vorbei. Zehn Minuten später legte Werner von der rechten Seite für Sturmpartner Romelu Lukaku (78.) zum entscheidenden Treffer auf.

Im Vorjahr war Chelsea im Finale des FA Cups mit 0:1 gegen Leicester City unterlegen. Liverpool hatte vor einem Jahr in der vierten Runde gegen Manchester United das Nachsehen gehabt.

Nur elf Ligaeinsätze für Werner

Für Werner geht das "Leiden" unter seinem Landsmann indes weiter. Im Pokal darf er ran, spielte 90 Minuten, schoss dort seinen zweiten Treffer und legte auch die beiden anderen Tore auf. In der Liga aber oder der Champions League ist er weitgehend außen vor. Tuchel verwendete ihn in dieser Spielzeit in der Premier League ganze elf Mal, davon brachte er ihn sechs Mal von der Bank; ein Treffer, eine Vorlage stehen zu Buche.

In der Champions League sieht es mit Einsätzen ebenfalls mau aus. In der kam er zu zwei Startelfeinsätzen und zwei Einwechslungen. Drei Treffer, eine Vorlage gehen auf sein Konto.

Nicht nur eine Zerrung (drei Spieltage) und eine Corona-Infektion (vier Partien) machten dem früheren erfolgreichen Stürmer von RB zu schaffen. Es ist vor allem Tuchel, der nicht gern auf ihn setzt, weil sein Team weniger Kontersituationen schafft und Werner bei Ballbesitzfußball zu ungefährlich ist.