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Chabot und MartelKommender RB-Gegner Augsburg: Zwei Ex-Leipziger sorgen für miese Stimmung

Von RBlive/hen mit dpa 09.04.2023, 10:30

Ausgerechnet zwei ehemalige RB-Spieler waren unmittelbar am 3:1-Sieg des 1. FC Köln beim FC Ausgburg beteiligt, dem kommenden Gegner der Sachsen in der Liga am nächsten Samstag (15.30). Julian Chabot, RB-Jugendspieler von 2014 bis 2017, bereitete das 1:0 durch Ellyes Skhiri vor, Erik Martel, bei RB ebenfalls im Nachwuchs aktiv (2018 bis 2022), schoss das 2:0. Es ist sein erstes Tor für den "Effzeh" seit seinem Wechsel vergangenen Sommer.

Erste Heimpleite in 2023

In der Kabine feierten die Spieler des 1. FC Köln zum Karnevals-Hit ´"Kölsche Jung" ihren Befreiungsschlag. Draußen sangen die mitgereisten FC-Fans inbrünstig die Vereinshymne. Vor dem Augsburgsieg hatten die Rheinländer sechs Spiele nicht gewinnen können und waren der Abstiegszone nah gekommen. Der FCA kassierte hingegen seine erste Heimniederlage in diesem Jahr.

"Das sind sehr wichtige Punkte in der Tabelle. Da war purer Wille dahinter, befand Kölns Mittelfeldspieler Florian Kainz. Durch den Sieg stoppte der FC vorerst seinen Absturz Richtung Abstiegszone und verschaffte sich ein komfortables Polster auf den Relegationsplatz. Bei den Augsburgern deutet sich wie schon in den Jahren zuvor ein kniffliger Saison-Endspurt an. "Wir sind noch nicht mittendrin im Abstiegskampf. Aber es ist noch ein harter Weg", befand Augsburgs Kapitän Jeffrey Gouweleeuw.

Martel: "Der Traum eines jeden Jungen"

Angetrieben von "Auswärtssieg"-Sprechchören ihrer mitgereisten Fans versuchte Köln, über 90 Minuten "Gas zu geben", wie Kainz nach der Partie befand. Das gelang vor allem in der Anfangsphase gut. Skhiri drückte eine Volleyvorlage des völlig freien Chabots mit seinem bereits sechsten Saisontor über die Linie, Martel tunnelte Augsburgs Keeper Rafal Gikiewicz mit seinem ersten Bundesligatreffer. "Das ist der Traum eines jeden Jungen. Da gehen die Emotionen dann mit dir durch", beschrieb Martel sein Premieren-Tor.

Augsburg kam in der Folge zwar besser ins Spiel, konnte aber ohne seinen verletzten Nationalspieler Mergim Berisha nur selten Torgefahr entwickeln. Nach dem Treffer von Vargas waren die Schwaben dem Ausgleich nahe, doch individuelle Fehler zerstörten die Aufholjagd. "Im Moment habe ich das Gefühl, dass jeder individuelle Fehler auch bestraft wird. Das wird unser Thema die nächsten Wochen sein", kündigte Maaßen an und appellierte an sein Team: ´"Wir müssen personelle Kontinuität auf den Platz bekommen.´"