RB Leipzig

Ex-RBler im Einsatz: Bruma trifft doppelt, Aue gelingt Reaktion auf lange Fandrich-Sperre

Von (RBlive/msc) 08.11.2021, 13:46
Der gesperrte Clemens Fandrich (FC Erzgebirge Aue) wird von den Fans gefeiert.
Der gesperrte Clemens Fandrich (FC Erzgebirge Aue) wird von den Fans gefeiert. imago images/Eibner

Nach jedem Spieltag schreiben wir an dieser Stelle über Spieler und Trainer, die früher mal eine Rolle bei RB Leipzig gespielt haben und mittlerweile bei anderen Vereinen untergekommen sind. Wir setzen dabei nicht auf Vollzähligkeit, sondern erwähnen die Ex-Akteure je nach Bedeutung oder Story.

Massimo Bruno (Bursaspor):

Um Massimo Bruno, der erst 2018 endgültig RB Leipzig verließ und zunächst bei RSC Charleroi spielte, war es seit längerem ruhig. Mittlerweile spielt er wie Atinc Nukan in der Türkei. Während Nukan bei Göztepe in der Süper Lig wieder auf Einsätze über 90 Minuten kommt, ist Bruno mit seinem neuen Verein Bursaspor Tabellenelfter der zweiten Liga. Immerhin: Der 28-Jährige hat in zehn Spielen zwei Tore und drei Vorlagen erzielt.

John-Patrick Strauß, Clemens Fandrich, Anthony Barylla, Erik Majetschak, Nicolas Kühn (FC Erzgebirge Aue):

Der FC Erzgebirge Aue durfte mit gleich vier ehemaligen RB-Akteuren den zweiten Saisonsieg feiern. Als Tabellensiebzehnter knöpften die Veilchen dem FC Heidenheim drei wichtige Punkte gegen den Abstieg ab. Nicolas Kühn, Anthony Barylla und John-Patrick Strauß standen in der Startelf, Erik Majetschak wurde in der 76. Minute eingewechselt. Kühn lieferte dabei die Vorarbeit zur Führung. Nicht mit dabei war Ex-RBLer Clemens Fandrich. Der Routinier ist vom DFB-Sportgericht nach einer vermeintlichen Spuckattacke im letzten Spiel für sieben Monate gesperrt worden. Mit dem Sieg am Wochenende gelang Aue zumindest eine sportliche Reaktion, das Urteil soll aber auch rechtlich angefochten werden.

Anthony Jung (Werder Bremen):

Eine Rückkehr in den deutschen Profifußball gelang Anthony Jung nach vier Jahren in Kopenhagen. Vor der Saison wechselte er von Bröndby IF zu Werder Bremen in die zweite Liga. Dort hat der 30-Jährige bereits zehn Spiele machen können und wechselte nach einer kurzen Bankpause von zwei Spielen in die Innenverteidigung, wo er die beiden letzten Spiele, darunter den Sieg gegen den 1. FC Nürnberg, über 90 Minuten absolvieren durfte. Mit dem Sieg kletterten die Bremer auf den achten Platz.

Bruma, Yvon Mvogo (PSV Eindhoven):

Bruma ging nach seinem Engagement bei RB Leipzig erst nach Eindhoven, fand sich dann aber bei Olympiakos Piräus wieder. Mittlerweile ist er wieder bei der PSV und traf dort als Einwechsler beim 4:1 über Fortuna Sittard sogar doppelt. Zur Halbzeit kam der Portugiese für Philipp Mwene in die Partie und baute die Führung zum 2:0 aus. Die Vorarbeit leistete Kapitän André Ramalho, der RB-Fans auch aus seiner Zeit bei Red Bull Salzburg ein Begriff sein dürfte. Bruma besorgte schließlich auch den 4:1-Endstand und Eindhoven ist nun punktgleich mit Ajax Amsterdam Tabellenzweiter. Ex-RB-Keeper Yvon Mvogo sitzt weiterhin hinter Joel Drommel auf der Bank.