Banzuzi Noch nicht ganz angekommen Einstellung, Impact, Entscheidungen: So sieht ihn RB-Coach Werner
Ezekiel Banzuzi muss bei Ole Werner weiter Eigenwerbung betreiben. Der RB-Trainer sah einen guten Auftritt gegen den Hamburger SV, erklärte er vor dem Duell mit Augsburg.

Leipzig/msc – Am Ende der vergangenen Saison hat Ezekiel Banzuzi seinen Stammplatz bei OH Leuven in der belgischen Jupiler League für den Schritt in die Bundesliga aufgegeben. Seit seinem Wechsel zu RB Leipzig nimmt er als Einwechselspieler auf der Bank Platz. Was denkt sein Trainer Ole Werner über den niederländischen U21-Nationalspieler?
"Von der Einstellung her top"
Durchschnittlich bekam Banzuzi zwischen 15 und 20 Minuten und bis auf zwei Ausnahmen brachte Werner ihn in jedem Bundesligaspiel. Allerdings verringerte sich die Einsatzzeit in der Rückrunde deutlich, denn im Mittelfeldzentrum ist die Konkurrenz groß.
Werner findet den Sommerneuzugang aber "von der Einstellung her top. Er ist das Gegenteil von bockig", erklärte der RB-Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Augsburg. "Ich war mit seiner Einwechslung in Hamburg total zufrieden, weil er wirklich einen Impact hatte. Er hat beigetragen, das Tempo hochzuhalten, extrem viele tiefe Wege angeboten und hatte ein gutes Umschaltspiel", so Werner.
Banzuzi arbeitet an Entscheidungsfindung
Seine wenigen kurzen Auftritten konnte er aber nicht immer nur für Eigenwerbung nutzen. Fehlpässe und vergebene Torchancen unterliefen ihm auch. "Er trifft noch nicht alle Entscheidungen richtig", sagt sein Trainer dazu. Angesichts der nicht genutzten Torgelegenheiten unterstreicht Werner: "Dass die Dinger nicht drin waren, ist ärgerlich, aber die Art und Weise, wie er die Laufwege ansetzt, war super." Aber Effizienz ließen bisweilen auch seine Kollegen vermissen.
Werner betont, was Banzuzi physisch mitbringt. Und setzt darauf, den 21-Jährigen weiter langfristig zu entwickeln. Xaver Schlager wird im kommenden Sommer den Klub verlassen. Und Brajan Gruda ist derzeit nur ausgeliehen. Für den Niederländer wäre es indes wichtig, sich bald länger auf dem Platz zeigen zu können.