RB Leipzig

Foul an Timo Werner? Hasenhüttl kritisiert Referee: „Klarer Elfmeter!”

09.12.2017, 20:50
Ralph Hasenhüttl und Referee Patrick Ittrich
Ralph Hasenhüttl und Referee Patrick Ittrich imago

Ralph Hasenhüttl hat nach dem 2:2 (2:1) gegen Mainz seine Mannschaft beim Verhalten vor dem Ausgleich durch einen Standard gerügt. Aber auch Referee Patrick Ittrich kritisierte der Trainer von RB Leipzig, weil der Unparteiische einen möglichen Elfmeter nach Foul an Timo Werner nicht ahndete.

Gbamin reißt Timo Werner den Schuh auf

Mainz‘ Abwehrmann Jean-Philipp Gbamin hatte Timo Werner in der 89. Minute leicht berührt und im Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Patrick Ittrich ließ sich vom Video-Assistenten in Köln beraten: kein Elfmeter. Anders als zuvor schaute er sich die Szene aber nicht noch einmal in der Review Area an. RB-Trainer Hasenhüttl monierte, dass genau das aber nötig gewesen wäre.

„Das war für mich ein klarer Elfmeter, weil er ihn trifft”, sagte Hasenhüttl. „Er reißt ihm sogar den Schuh auf in dem Moment.”

Und auch die (Video-)Schiedsrichter-Entscheidung vor dem 1:1 brachte Hasenhüttl auf. Strittig ist, ob es vor dem 1:1 durch Robin Quaison (40.) tatsächlich einen Freistoß hätte geben dürfen oder nur Einwurf. Ittrich hatte nach Foul von Stefan Ilsanker an Gerrit Holtmann zunächst weiterlaufen lassen, bis der Ball im Aus war, sich die Szene noch einmal angeschaut, dann aber nicht auf Elfmeter, sondern Freistoß entschieden. Hasenhüttl monierte, dass es hätte Einwurf geben müssen, weil kein Elfmeter vorlag.