Telekom-Cup Fünf Jahre nach Nagelsmann-Transfer: RB kassiert weitere drei Bayern-Millionen
Julian Nagelsmann ist längst weg, doch sein Wechsel zum FC Bayern zahlt sich für RB Leipzig noch immer aus. Das Testspiel in München bringt den Sachsen drei Millionen Euro, obwohl es eigentlich schon als gestrichen galt.

Leipzig/hen – Fünf Jahre ist es her, dass Julian Nagelsmann RB Leipzig in Richtung FC Bayern verließ. Doch der damalige Rekordtransfer eines Trainers bringt dem Red-Bull-Klub noch immer Geld ein. Beim Telekom Cup an diesem Samstag (15.30 Uhr) in der Allianz Arena kassiert RB garantierte drei Millionen Euro.
Das Testspiel war bereits beim Nagelsmann-Wechsel im Sommer 2021 als zusätzliche Kompensation vereinbart worden. Für den Trainer schnürten die Münchner damals ein Ablösepaket von bis zu 25 Millionen Euro. Nun wird fünf Jahre später auch die zusätzliche Vereinbarung eingelöst.
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Bayern behält Einnahmen aus dem Testspiel
Dabei kassiert Rasenballsport nicht etwa die Zuschauereinnahmen. Die Partie findet in München statt und wird vom FC Bayern vermarktet. Sämtliche Erlöse bleiben beim Gastgeber, der RB dafür die vereinbarten drei Millionen Euro garantiert. Auf diese Weise dürften die Münchner einen erheblichen Teil der Summe durch das Spiel selbst wieder einspielen.
Kurios ist allerdings die Vorgeschichte. Denn eigentlich galt genau dieses Nagelsmann-Spiel zwischenzeitlich als gestrichen. Als die Bayern Anfang 2024 ihren aktuellen Sportchef Max Eberl aus seinem noch laufenden Vertrag bei RB holten, berichtete die „Bild“, die Partie sei im Rahmen der Verhandlungen aus dem Nagelsmann-Deal genommen worden. Leipzig sollte dafür stattdessen eine zusätzliche sechsstellige Zahlung erhalten.
Widersprüchliche Angaben zum alten Deal
Jetzt wird dasselbe Spiel laut aktuellen Berichten doch als Teil der Nagelsmann-Vereinbarung ausgetragen. Wie es zu dieser Kehrtwende kam, ist bislang nicht bekannt.
Damit nicht genug: Auch wegen Eberls Wechsel soll Bayern RB noch ein weiteres Testspiel zugesichert haben. Dieses soll diesmal in Leipzig stattfinden. Für RB könnte sich der ungewöhnliche Weg über Ablösespiele also nochmals auszahlen.