Eigengewächse nur im Training Werner: Noch keine Kaderplätze für RB-Talente
Viggo Gebel und Joyeux Masanka Bungi heißen die beiden Eigengewächse, die Teil des Profikaders sind. Von Ole Werner wurden sie noch nicht berufen.

Leipzig/msc – Wenn RB Leipzig am Samstag (20. September um 18.30 Uhr) den 1. FC Köln empfängt, dann hat Ole Werner aufgrund einiger Ausfälle sogar den vor der Saison eigentlich ausgemusterten Timo Werner wohl mit im Kader. Und damit eher keinen Platz für selbst ausgebildete Talente.
Nachwuchskräften bei RB bleibt das Training
Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel äußerte sich der RB-Trainer, der an seinen bisherigen Stationen nicht als großer Förderer junger Spieler bekannt war, zu seinem Umgang mit den Eigengewächsen. „Wir haben fast in jeder Woche Spiele auf dem Nachwuchsbereich bei uns in der Trainingsgruppe“, sagt Werner.
Für Joyeux Masanka Bungi und Viggo Gebel, die beiden Profispieler aus der Akademie, war bislang bei den Pflichtspielen an den Wochenenden kein Raum. „Wir hatten bisher eine sehr, sehr große Gruppe, jetzt haben wir eine, mit der man gut arbeiten kann. Trotzdem ist es so, dass wir jetzt nicht die Kaderplätze haben, um die Jungs dauerhaft dabei zu haben“, so der RB-Coach.
Sein Bestreben sei es dennoch, Jungs „immer wieder mit dazuzunehmen und das passiert auch regelmäßig.“ Weder Bungi (nach längerer Verletzungspause) noch Gebel drängen aber aktuell durch ihre Form auf eine Nominierung.
Werner vertraut jungen Spielern
Die jüngste Startelf unter Werner war bislang 26,1 Jahre alt. Assan Ouédraogo, Conrad Harder und Kosta Nedeljkovic kamen immerhin zu ein paar Spielminuten bei Kurzeinsätzen. Mit Antonio Nusa (20), Ezechiel Banzuzi (20) und Yan Diomande (18) erhielten drei Spieler unter 21 Jahren nennenswerte Spielzeit.