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  5. Gräfe über nicht gepfiffenen RB-Elfer bei den Bayern: "Das war schwach!"

Elfer-frust bei RB Schiri-Experte Gräfe fällt harsches Siebert-Urteil: "Das war schwach!"

RB Leipzig scheidet mit einem 2:0 beim FC Bayern aus dem DFB-Pokal aus. Beim Stand von 0:0 hätte das Red-Bull-Team aber einen Elfmeter bekommen und Führung gehen können. So jedenfalls bewertete Trainer Ole Werner ein Foul an Antonio Nusa in der 27. Minute - und auch der frühere deutsche Spitzenschiedsrichter Manuel Gräfe.

Von Martin Henkel Aktualisiert: 12.02.2026, 08:27
Die Szene, die RB-Trainer Ole Werner in München auf die Palme brachte: Antonio Nusa im Zweikampf mit Josip Stanisic
Die Szene, die RB-Trainer Ole Werner in München auf die Palme brachte: Antonio Nusa im Zweikampf mit Josip Stanisic Foto: Imago/Nordphoto

Leipzig/München – Ole Werner ist eigentlich kein Trainer, der die Gründe für eine Niederlage woanders, als bei sich und seinen Teams sucht. In München, nach dem Leipziger 0:2 im Pokal-Viertelfinale beim FC Bayern München, war das anders. Er lagerte Anteile aus – und zwar zu Schiedsrichter Daniel Siebert. Dessen Vortrag, so Werner, habe kein "Viertelfinal-Niveau gehabt."

Foul klar zu sehen?

Höhepunkt einer fahrigen und inkonsistenten Spielleitung durch den Unparteiischen war die 27. Minute. In der wurde Leipzigs Antonio Nusa an der Strafraumkante von Bayerns Josip Stanisic mit einer Grätsche zwischen die Beine auf Kniehöhe ausgehebelt. Kein Pfiff von Siebert, keine Intervention des VAR, obwohl das Foul klar zu sehen war.

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"Da schauen vier Leute drauf und keiner sieht was?", fragte Werner polemisch. "Das war mindestens Foul an der Strafraumgrenze, es hätte also wenigstens Freistoß geben müssen. Bei den Schützen, die wir haben, eine 50/50-Chance auf ein Tor. Doch das Foul findet im Strafraum statt, also ist es eigentlich Elfmeter."

Gräfe urteilt Ex-Kollegen ab

Das sieht auch Manuel Gräfe so, Ex-Schiedsrichter und Experte: "Es ist ein klares, plumpes Foul, das muss der Schiedsrichter sehen", urteilte der Berliner. "Das war schwach, dass er überhaupt nicht gepfiffen hat. Aus meiner Sicht war es ein Elfmeter. Der Fuß des Leipziger ist an der Linie, der wird am Knie, das davorsteht, ausgehebelt. Das Knie ist über der Linie, die zum Strafraum gehört. Im Übrigen gilt, dass gegen den Foulenden die maximale Strafe ausgesprochen wird. Die heißt für mich: Elfmeter."

Werner ordnete die dritte Niederlage im dritten Duell mit den Bayern in dieser Saison deshalb ein als selbst- und fremdverschuldet. "Wir haben genug Themen, an denen wir arbeiten müssen", sagte der 37-Jährige nach dem ersten Viertelfinalaus im Pokal in der Klub-Geschichte. Er meinte die mangelnde Restverteidigung vor dem 0:1 durch einen Foulelfmeter von Harry Kane (64.). Nach einer Ecke vor dem Bayerntor, die fast zum Führungstreffer für RB geführt hatte, leitete FCB-Keeper Manuel Neuer einen Konter ein, der mit einem Ausrutscher von Leipzigs Schlussmann Maarten Vandevoordt endete. Dabei kam Stanisic im Strafraum zu Fall.

Verweigerte Schiedsrichter Handschlag?

Drei Minuten später veredelte Luis Diaz einen Konter über Michael Olise zum Endstand. Diesmal waren beide Innenverteidiger, Willi Orban und Castello Lukeba, ungeordnet. "Wir waren in einigen Situationen zu unsauber, aber es sind heute auch ein paar Kleinigkeiten gegen uns gelaufen", sagte Werner. 

Siebert wollte er nach dem Spiel dennoch die Hand geben. Der aber habe das Angebot ausgeschlagen, berichtete der RB-Trainer später. "Ich weiß nicht, was ich ihm getan habe. Vielleicht hat er es auch nicht mitbekommen, weil er mit anderen im Gespräch war", so Werner. Siebert allerdings, darauf angesprochen, gab sich überrascht. Laut BILD habe er gesagt, dass er mit Werner kein Problem habe und das Verhältnis aus seiner Sicht gut sei.

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