Skandalspiel wird gewertet

Haidara siegte mit Mali über Mitfavorit Tunesien

Von sid 14.01.2022, 11:49
Haidara mit Mali bei einem Spiel gegen Tunesien.
Haidara mit Mali bei einem Spiel gegen Tunesien. imago/Yassine Mahjoub

Nach dem Schiedsrichter-Skandal beim Afrika Cup im Vorrundenspiel gegen Mali (0:1) ist der Protest des Mitfavoriten Tunesien abgewiesen worden. "Nach Prüfung des tunesischen Protestes und des Berichts der Spielleitung hat das Organisationskomitee beschlossen, den Protest der tunesischen Mannschaft abzulehnen und das Spiel mit 1:0 für Mali zu werten", teilte der afrikanische Fußball-Kontinentalverband CAF mit. Amadou Haidara und Mali bleiben damit Gruppenerster neben Gambia. Tunesien, das beim letzten Afrika Cup Vierter wurde und den Wettbewerb 2004 zuletzt gewann.

Der sambische Schiedsrichter Janny Sikazwe hatte die Partie in Gruppe F gleich zweimal zu früh beendet. Ein mal pfiff er in der 86. Minute, ein zweites Mal nach 89:45 Minuten. Das Schiedsrichterteam musste unter dem Schutz von Sicherheitskräften das Spielfeld verlassen. Die Bundesligaprofis Amadou Haidara von RB Leipzig und Diadie Samassekou (TSG Hoffenheim) kehrten noch auf das Spielfeld zurück, um eine mögliche Nachspielzeit zu bestreiten. Die Tunesier mit dem Kölner Ellyes Skhiri blieben jedoch in der Kabine.