Rückkaufoption?

Fürth dementiert Gerüchte um RB-Zugang Raebiger

U-17-Nationalspieler war Leipzigs größtes Nachwuchstalent. Nach seinem Wechsel in die 2. Liga kamen Gerüchte auf, dass der Pokalsieger sich eine Rückkaufoption gesichert hätte. Sein neuer Verein nimmt dazu Stellung.

Von RBlive/hen Aktualisiert: 21.06.2022, 16:17
Raebiger in Saalfelden: Vorigen Sommer mit RB, gerade eben mit seinem neuen Verein Greuther Fürth
Raebiger in Saalfelden: Vorigen Sommer mit RB, gerade eben mit seinem neuen Verein Greuther Fürth (imago/picture point le)

RB Leipzig und Sidney Raebiger, das ist seit Montag dieser Woche Geschichte. Und zwar mit großer Wahrscheinlichkeit für immer. Nicht nur verkaufte der Pokalsieger sein größtes Nachwuchstalent an den Zweitligisten Greuther Fürth, er hat sich offenbar auch keine Option auf einen Rückkauf gesichert.

Raebiger wieder in Saalfelden

Das jedenfalls berichtet das fränkische Nachrichtenportal nordbayern.de. Zurzeit befindet sich der Erstliga-Absteiger in Saalfelden/Österreich und bereitet sich dort auf den Start der neuen Zweitliga-Saison vor. Apropos: Genau da, wo RB und Raebiger sich vergangenen Sommer zur Saisonvorbereitung aufhielten.

Wie nordbayern.de in ihrem Live-Blog berichten, soll Sportchef Rachid Azzouzi verneint haben, dass RB eine Rückkaufoption zur Verkaufsbedingung gemacht habe. Lediglich eine nicht unerheblich große Beteiligung an einem Weiterverkauf sei vereinbart worden. Wie hoch die Ablöse ist, ist unbekannt. Raebigers Marktwert wird momentan auf 750.000 Euro geschätzt.

Als Tabellenletzter waren die Franken in der vergangenen Saison abgestiegen. Im Unterhaus könnte Raebiger sofort zur Stammkraft werden. Das Leipziger Nachwuchstalent hatte als jüngster Spieler der Vereinsgeschichte im August 2021 im DFB-Pokal gegen den SV Sandhausen sein Pflichtspieldebüt und im Januar gegen den FSV Mainz 05 sein Bundesliga-Debüt gefeiert.

Keine Angaben über Wechselmodalitäten

Bei den Franken erhält der Junioren-Nationalspieler einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2025. "Wir freuen uns sehr, dass sich eines der größten deutschen Nachwuchstalente ganz bewusst für die Spielvereinigung entschieden hat. Sidney hatte sicherlich viele Optionen, aber seine Entscheidung unterstreicht insbesondere, welche Reputation wir uns mit unserem Fürther Weg erarbeitet haben und welche Perspektiven wir bieten“, sagte Fürth-Geschäftsführer Sport Azzouzi.

Der ursprüngliche Kontrakt des Mittelfeldspielers beim deutschen Pokalsieger lief noch bis Sommer 2024. Über die Wechselmodalitäten wurden keine Angaben gemacht. Ob Raebiger eines Tages auf eigene Faust zu seinem Ausbildungsverein zurückkehrt, ist freilich offen für Spekulationen in der Zukunft.