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  5. Post von Nagelsmann: RB-Profi Henrichs spricht über Comeback und WM-Plan

Henrichs fiebert comeback entgegen Nachricht von Nagelsmann: "Eine gute für mich!"

Vor etwas über einem Jahr riss bei RB-Profi Henrichs die Achillessehne. Jetzt ist er zurück im Teamtraining, fiebert seinem Comeback entgegen – und hofft noch auf eine Teilnahme an der WM. Der Bundestrainer macht ihm Mut.

06.01.2026, 15:04
RB-Profi Benjamin Henrichs fiebert seinem Comeback entgegen.
RB-Profi Benjamin Henrichs fiebert seinem Comeback entgegen. (Foto: RBlive/Henkel)

Almancil – Vor zwei Tagen, im Training von RB Leipzig auf dem Gelände der Sportanlage „The Campus“ in Almancil, Portugal, setzte Christoph Baumgartner zur Grätsche an. Sein Ziel: der Ball am Fuß von Benjamin Henrichs.

Dagegenhalten oder wegziehen?

An diesem Fuß hat sich Benjamin Henrichs vor einem Jahr die Achillessehne gerissen. Als sich Baumgartners Stollenschuh näherte, seien ihm deshalb tausend Dinge durch den Kopf geschossen, erzählt der 28-Jährige am gestrigen Dienstag. Und er habe sich gefragt: wegziehen oder dagegenhalten?

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Henrichs hielt dagegen, verlor den Zweikampf – und gewann eine Erkenntnis, die gerade mehr wert ist, als jeder erfolgreiche Zweikampf. „Alles hält“, sagt er und fügt hinzu, das sei für ihn der „Moment gewesen, in dem auch mein Kopf verstanden hat: ‚Es geht‘.“

Stammplatzverlust bei RB

In Henrichs Leben ist dieses Erlebnis gerade von zentraler Bedeutung. Ein Jahr lang musste der Nationalspieler nach seiner schweren Verletzung vom Dezember 2024 pausieren. Inklusive Rückschlag im Sommer, inklusive einer zweiten Operation an der gerissenen Sehne, inklusive Zweifeln, Ungeduld und Niedergeschlagenheit. Und inklusive des Verlustes seines Stammplatzes bei RB, seines Kaderplatzes im DFB-Team, wie vielleicht auch der Aussicht, jemals wieder in Top-Verfassung Fußball spielen zu können.

Benjamin Henrichs auf dem Weg zum Mediengespräch
Benjamin Henrichs auf dem Weg zum Mediengespräch
RBlive Henkel

Eine Antwort auf den letzten Zweifel gibt es noch nicht. Henrichs schaut beim Gespräch seine Beine hinab, lächelt und meint: „Die Wade ist noch etwas dünn.“ Doch er ist zurück im Mannschaftstraining, seit Dezember schon. Hält so gut wie alle Belastungen aus, und durfte am Montag bei einem internen Testspiel unter Wettkampfbelastung 25 von 50 Minuten spielen. „Ich bin sehr froh, dass ich mitmachen durfte“, sagt Henrichs, und er hätte gern noch mehr, noch länger gespielt. „Aber wir hatten 25 Minuten abgemacht.“

Henrichs will zur WM

Es treten vor allem Trainer Ole Werner und der Teamarzt auf die Bremse. „Natürlich ist es so, dass er lange raus war. Wir müssen die Wochen abwarten“, sagte sein Coach vorigen Dienstag zu Beginn des Wintertrainingslagers. Henrichs meinte gestern: "Am liebsten würde ich am Samstag (beim FC St. Pauli, Anm. Red.) im Kader stehen."

Der Grund für diese Ungeduld ist nicht nur die lange Auszeit vom Fußball. Der 19-fache Nationalspieler will auch unbedingt zur WM. Das macht das Warten noch schwerer. Während seiner Reha-Zeit sagte er im Herbst in einem Podcast, er wolle nicht nur zum Turnier nach Mexiko, Kanada und die USA, „um dabei zu sein“, sondern er wolle „dabei sein als Stammspieler“.

Führungsspieler in der Kabine

Mittlerweile würde er diese Aussage vielleicht so nicht wiederholen. Bis zur Weltmeisterschaft sind es nur noch etwas über sechs Monate. Doch der Gedanke, Teil der deutschen Reisegruppe sein zu können, habe große Motivationswirkung, sagt er, und neulich habe ihm Bundestrainer Julian Nagelsmann sogar geschrieben. „Es war eine für mich gute Nachricht.“

Henrichs ist ein exzellenter Techniker und in der Abwehr vielseitig einsetzbar. Gerade auf den Außen ist das Nationalteam nicht üppig bestückt. Er weiß aber auch, wie man einen Teamgeist formt und aufrechterhält. Das macht ihn doppelt interessant. In der RB-Kabine gehört er deshalb zu den Führungspersönlichkeiten und ist aufgrund seiner Sprachtalente Bindeglied etwa zwischen Franzosen und den deutschsprachigen Kollegen.

"Assan, es reicht"

Nicht aus heiterem Himmel ist er in Portugal Teil einer "Uno"-Spielkartengäng um Ezechiel Banzuzi, Castello Lukeba und Assan Ouedraogo. Und auch im Nationalteam ist sein Standing trotz Reservistenrolle zuletzt, hervorragend. Kapitän Joshua Kimmich etwa hält ständig Kontakt.

Henrichs läuft also bisschen die Zeit davon. Gleichzeitig besitzt er davon noch genügend, um sich wenigstens auf die Ersatzbank zurückzukämpfen. Bereit dafür ist er. Als Ouedraogo ihn im Trainingsspiel am Montag versehentlich foulte und sich anschließend mehrmals entschuldigte, entgegnete Benjamin Henrichs abwehrend: „Assan, es reicht. Spiel weiter!“

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