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  5. Jürgen Klopp über Red-Bull-Abschied: „Dachte nicht, dass es so schnell endet“

Nach Ende bei Red Bull Klopp wehmütig und dankbar: „Dachte nicht, dass es so schnell endet"

Jürgen Klopp blickt mit Stolz und Dankbarkeit auf seine Zeit bei Red Bull zurück. Zugleich räumt er ein, mit einem so frühen Abschied nicht gerechnet zu haben.

Aktualisiert: 24.07.2026, 11:58
Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp schaut wehmütig und dankbar auf seine Zeit bei Red Bull und CEO Oliver Mintzlaff zurück.
Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp schaut wehmütig und dankbar auf seine Zeit bei Red Bull und CEO Oliver Mintzlaff zurück. Foto: Imago/MIS

Leipzig/hen - Jürgen Klopp hat sich nach seinem Abschied von Red Bull mit persönlichen Worten zu Wort gemeldet. Der neue Bundestrainer blickt dankbar, aber auch wehmütig auf seine Zeit als globaler Fußballchef des Konzerns zurück.

"Unglaublich bereicherndes Kapitel"

„Meine Zeit bei Red Bull war ein unglaublich bereicherndes Kapitel“, sagte Klopp in einer Mitteilung des Unternehmens. „Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass es so schnell endet.“ Umso stolzer sei er auf das, was in dieser Zeit gemeinsam aufgebaut worden sei.

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Klopp war erst im Januar 2025 als Head of Global Soccer bei Red Bull vorgestellt worden. Seine Aufgabe bestand darin, die Fußballklubs des Konzerns strategisch zu begleiten und die gemeinsame sportliche Ausrichtung weiterzuentwickeln. Nach nur rund anderthalb Jahren endet dieses Kapitel nun bereits wieder.

Entscheidung für Red Bull "nicht einfach"

Der frühere Liverpool-Trainer bedankte sich ausdrücklich bei Oliver Mintzlaff sowie den weiteren Red-Bull-Geschäftsführern Franz Watzlawick und Alexander Kirchmayr. Die Entscheidung, ihn für das Amt des Bundestrainers freizugeben, sei für die Verantwortlichen nicht leicht gewesen.

„Gerade deshalb schätze ich ihr Verständnis, ihr Vertrauen und ihre Unterstützung besonders“, sagte Klopp. Die Aufgabe beim DFB bezeichnete er als „große Ehre“ und zugleich als große Herausforderung, auf die er sich freue.

Kapitel kürzer als erwartet

Auch Mintzlaff würdigte Klopps Arbeit. Dieser habe mit seiner Erfahrung, seiner Führung und seiner Vorstellung vom Fußball bleibende Spuren hinterlassen. Für den Wechsel zum DFB habe es allerdings eine klare Lösung gebraucht, damit sich Klopp vollständig auf seine neue Aufgabe konzentrieren könne.

Eine Doppelrolle bei Red Bull und beim DFB ist damit ausgeschlossen. Klopps Vertrag mit dem Konzern wird vollständig aufgelöst. Der neue Bundestrainer verlässt Red Bull damit deutlich früher als ursprünglich gedacht. Trotz des schnellen Endes klingt sein Abschied nicht nach Enttäuschung, sondern nach Stolz, Dankbarkeit und einem gewissen Bedauern über ein Kapitel, das kürzer blieb als erwartet.