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Real-Trainer erklärt Mega-Transfer Mourinho über Diomande: Kein Galáctico, aber „ich will ihn“

José Mourinho macht deutlich, warum er Yan Diomande bei Real Madrid haben will. Der RB-Star ist für ihn kein Transfer für den großen Hype, sondern genau das sportliche Profil, das er gesucht hat.

20.08.2026, 09:30
Real Madrids Trainer Jose Mourinho spricht über die Ex-RB-Spieler Konate und Diomande.
Real Madrids Trainer Jose Mourinho spricht über die Ex-RB-Spieler Konate und Diomande. Foto: Imago/Moritz Müller

Leipzig/Madrid/hen - Jose Mourinho hat das erste große Interview seit seiner Verpflichtung als Trainer von Real Madrid gegeben. In der Sendung "El Chiringuito" sprach der Portugiese auch über die früheren RB-Spieler Yan Diomande und Ibrahima Konaté. 

Mourinho vergleicht Diomande mit Konate

Beide Profis wechselten in diesem Sommer zum "königlichen" Klub. Beide stufte Mourinho als "großartige Spieler ein". Aber: "Sie bringen die Sozialen Medien nicht zum Explodieren."

Weiterlesen: Diomande beschreibt seine erste Woche bei Real

Der 63-Jährige war gefragt worden, ob er den 125-Mio-Euro-Wechsel von Leipzigs Diomande forciert, ja gefordert habe. Daraufhin holte Mourinho weit aus: "Schau dir die ersten Spieler an, die wir verpflichtet haben: Dumfries, Konaté. Bei allem Respekt vor zwei großartigen Spielern – sie sind nicht das Profil, das die Leute begeistert und die sozialen Netzwerke explodieren lässt. Aber wir brauchten sie."

"Er hat viele Jahre bei Real vor sich"

Und weiter: "Wir sind immer in diese Richtung gegangen. Ohne etwas verlangen zu müssen, haben sich die Dinge ganz natürlich ergeben." So sei auch der Diomande-Transfer einzuschätzen. "Einen schnellen, aggressiven Flügelspieler zu finden, der auf beiden Seiten spielen kann, ist nicht einfach, sondern schwierig. Dazu ist er jung, hat Entwicklungspotenzial und noch viele Jahre vor sich, die er bei Real Madrid verbringen kann."

Deshalb sei für ihn klar gewesen: "Als sich diese Möglichkeit ergeben hat, wollte ich nicht analysieren, ob es um 120, 80, 40 oder 20 Millionen geht. Ich bewerte das Profil des Spielers und das, was er meiner Mannschaft geben kann. Und in diesem Sinne habe ich gesagt: ‚Ja, ich will ihn.‘ Ob es dann 120 oder 80 Millionen sind … das ist nicht mehr meine Sache."

Schnäppchen vom Mini-Klub

Noch nie hat RB Leipzig einen Spieler für so viel Geld verkauft. Spekulationen zufolge könnte der Transfer mit Boni und anderen Zusatzvereinbarungen 145 Millionen Euro schwer sein. Im Gegenzug hat Real Madrid noch nie so viel für einen Teenager ausgegeben, der nur eine Saison im europäischen Spitzenfußball bei einem Topklub hatte. Der Flügelspieler war vergangenen Sommer vom spanischen Mini-Klub CD Leganes für 20 Millionen Euro an den Cottaweg gewechselt.