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Neue U21-Liga und KaderKosten-Begrenzung Klopp plante mit: So steht RB zu den Neuerungen der Bundesliga

Auf der Mitgliederversammlung der Bundesliga wurden drei wichtige Neuerungen beschlossen. RB Leipzig äußerte sich zur Idee der neuen U21-Liga.

03.03.2026, 22:28
Plante mit: Jürgen Klopp.
Plante mit: Jürgen Klopp. (Foto: imago/Future Image)

Frankfurt am Main/Leipzig/sid/dpa/ukr – Ein neuer Name für einen höheren Wiedererkennungswert, eine neue Liga zur besseren Nachwuchsförderung und eine neue Kostenbegrenzung für finanzielle Stabilität: Die Deutsche Fußball Liga hat auf ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung an diesem Dienstag einstimmig einige Reformen beschlossen. So wird aus „DFL” ab der kommenden Saison 2026/27 schlicht „Bundesliga”. Außerdem werden ein zusätzlicher U21-Wettbewerb und eine Kaderkosten-Regelung eingeführt.

Aus DFL e.V. wird Bundesliga e.V., aus DFL GmbH wird Bundesliga GmbH: Die Umbenennung des Ligaverbands und der Liga-Organisation nach dem Vorbild der Wettbewerbsmarke kommt überraschend. Als Gründe nannte die DFL zum einen die stärkere Betonung der „strukturellen Einheit des deutschen Profifußballs” durch die „unverwechselbare Marke” Bundesliga. Auch sei in Europa eine einheitliche Benennung üblich.

Partien der neuen U21-Liga ohne Fans

Die neue U21-Liga war lange diskutiert worden. Der Wettbewerb ist als freiwilliges Zusatzangebot im Übergangsbereich konzipiert und ergänzt das bestehende Ligensystem, ohne dass zweite Mannschaften ausgegliedert werden. Die Teilnahme erfordert keine zusätzlichen Teams, sondern richtet sich an bereits vorhandene Spieler im Übergangsbereich der Altersklassen U17 bis U21. Pro Mannschaft dürfen bis zu vier ältere Spieler eingesetzt werden. Damit folgt die Mitgliederversammlung einer Expertengruppe, der auch Jürgen Klopp angehörte.

Das Format sieht zwei eigenständige Serien im Liga-Modus vor, deren jeweils beste Mannschaften sich für ein Finalturnier qualifizieren. Die Partien finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, um den organisatorischen Aufwand zu minimieren. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Nachwuchslage „müssen und werden folgen”, sagte DFL-Geschäftsführer Marc Lenz.

RB Leipzig steht der Idee äußerst aufgeschlossen gegenüber. „Wir begrüßen die Einführung der U21-Liga ausdrücklich. Spielpraxis auf hohem Niveau ist für die Entwicklung junger Talente essenziell; die Liga erweitert die Möglichkeiten. Am Ende profitieren alle: der Spieler, der Klub und auch der deutsche Fußball”, sagte RB Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer.

Kaderkosten dürfen maximal 70 Prozent der Einnahmen betragen

Die Kaderkostenregel, die ebenfalls zur Saison 2026/27 eingeführt und ab 2028/29 vollständig umgesetzt wird, besagt, dass die Kaderkosten maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen eines Klubs betragen dürfen. Sie orientiert sich an den für die internationalen Klub-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien.

Ligapräsident Hans-Joachim Watzke lobte das bisherige Lizenzierungs- und Finanzsystem der Liga, betonte aber: „Es ist zugleich notwendig, die Finanzregularien weiter zu schärfen.” Das sei nunmehr geschehen. Lenz sprach von einem „wichtigen und für alle Klubs sinnvollen Schritt zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit und Finanzstabilität”.

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