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Klostermann, Finkgräfe, Bitshiabu Hüteziehen im Kreis: RB-Coach Werner schwärmt von seiner 2. Reihe

RB Leipzig gewinnt das wichtige Spiel in Frankfurt auch dank seiner Reservisten, von denen drei unvermittelt in der Startelf standen. Mitspieler und Trainer loben nach dem Sieg den Spirit unter den Ersatzspielern.

Von Martin Henkel Aktualisiert: 19.04.2026, 12:13
RB-Profi Lukas Klostermann beim Sumoringen mit Frankfurts Jonathan Burkardt.
RB-Profi Lukas Klostermann beim Sumoringen mit Frankfurts Jonathan Burkardt. Foto: Imago/HMB-Media

Leipzig/Frankfurt – Ole Werner hat den Nachspielkreis bei RB eingeführt. Passiert nach jeder Partie, ganz gleich, ob gewonnen oder verloren. Der Trainer von RB Leipzig bittet zum Plausch Arm in Arm und vermittelt seinem Team Botschaften für Hirn und Herz.

Baku berichtet aus dem Kreis

Nach Leipzigs 3:1 (1:1) bei Eintracht Frankfurt, das verriet Flügelverteidiger Ridle Baku später, hat Ole Werner im Kreis seine zweite Reihe gepriesen. Spieler wie Lukas Klostermann, wie El Chadaille Bithsiabu, wie Max Finkgräfe, alle aus der Viererkette, die Samstagabend unvermittelt in der Startelf standen, weil mit Willi Orban, Castello Lukeba und Kapitän David Raum drei Stammkräfte ausfielen. "Der Trainer hat es im Kreis gesagt", berichtete Baku, "jeder Spieler ist wichtig – genau für so Abende wie heute."

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RB ist mit dem vierten Sieg in Folge zurück in Europa, mindestens in der Conference League. 17 Punkte beträgt der Vorsprung auf Rang sieben bei noch vier ausstehenden Spielen. Das war Botschaft Nummer eins aus dem Duell im Waldstadion, in dem RB noch nie gewinnen konnte (fünf Niederlagen, fünf Remis).

Botschaft Nummer zwei: Yan Diomande ist mit Topspeed auf dem Weg in eine Weltklassespieler-Karriere. Der 19-Jährige erzielte das 1:0 mit einem Präzisionsschuss, bei dem er zuvor sieben Frankfurter stehenließ (27.). Es ist sein zwölftes Saisontor.

Weiterlesen: Diomande ist unaufhaltsam - Kann RB ihn noch halten?

Drei Botschaften in Frankfurt

Botschaft Nummer drei: der Teamspirit stimmt, Werner kann sich auch auf sein Vertretungspersonal verlassen. "Du sagst es die ganze Saison über, dass du alle brauchst", so der Leipziger Coch, und dann kommt eine Partie wie die bei der Eintracht und drei Schlüsselspieler aus der drittstabilsten Defensive der Liga brechen weg.

Also muss Klostermann ran: fünf Spielminuten bislang in dieser Saison. Und Bundesliga-Rookie Finkgräfe: erst ein Einsatz von Beginn. Und Bitshiabu, der zuletzt mit seiner Reservistenrolle haderte und übellaunig wurde.

Werner griff sich Klostermann heraus, weil der Routinier, seit 2015 im Verein, eigentlich schon lange weg sein sollte. "Wenn ich sehe, wie Jungs, wie Lukas, reinkommen, der die ganze Saison über wenige Einsätze von mir bekommen hat, und der macht so ein Spiel, dann kann ich davor nur den Hut davor ziehen."

Nusa trifft und serviert Harder

In ein paar wenigen Situationen wackelte die aus der Not gebaute Abwehrreihe, so wie beim Ausgleich von Hugo Larsson (mit dem Kopf, 34.). Nach der Pause aber stand sie granitstabil und drehte zusammen mit den anderen Teamteilen auf. Antonio Nusa erzielte mit einem Fernschuss das 2:1 (70) und servierte dem eingewechselten Conrad Harder das 3:1 (84.).

Den nächsten Freitag kommt Union Berlin zu Besuch, es ist das viertletzte Spiel der Saison. Vermutlich wird es keinen zweiten Auftritt der Reservisten-Abwehr geben. David Raum ersetzte nach dezentem Leistenzwicken Finkgräfe bereits noch im Frankfurt-Duell (79.). Und Orban wird wohl ebenso wieder fit sein wie Lukeba.

Als Protagonist des historischen ersten Sieges für RB in Frankfurt dürfte sie aber in Erinnerung bleiben. Christoph Baumgartner, in der Offensive zu Hause, schwärmte zum Abschluss in Frankfurt: "Wenn man bedenkt, dass uns wirklich ganz viele Spieler weggebrochen sind, gefühlt alle außer mir aus dem Mannschaftsrat, muss man echt sagen: Beeindruckend, wie sich die Jungs zusammengenommen haben. Wir können stolz auf uns sein."

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