Forbidden

You don't have permission to access this resource.

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.

  1. RB Leipzig News
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Kommentar zu RB-Coach Ole Werner: Warum eine Trainerdebatte Unsinn ist

Werner in der Kritik Warum eine Trainerdebatte Unsinn ist

Wenn sich die nötigen Erfolge nicht einstellen, folgt reflexhaft eine Trainerdebatte. Doch die ist aktuell noch völlig fehl am Platz und kommt verfrüht, argumentiert RBlive-Reporter Ullrich Kroemer in seinem Kommentar.

Von Ullrich Kroemer 28.02.2026, 09:37
RBlive-Reporter Ullrich Kroemer.
RBlive-Reporter Ullrich Kroemer. (Foto: imago/RBlive)

Leipzig – Die Bild-Zeitung raunt, dass die Arbeit von RB Leipzigs Trainer Ole Werner „intern” bei RB Leipzig „immer mehr diskutiert” werde. Die Krise erreiche nun auch den Trainer. Beim Boulevard hat der ausgesprochen nette, aber nicht eben schlagzeilenträchtige Trainer keinerlei Kredit. Doch da wird eine Trainerdebatte herbeigeschrieben, die rein inhaltlich wenig faktische Grundlage hat und für mein Verständnis viel zu früh kommt.

Lesen Sie hier: Unruhe um Jürgen Klopp – Jetzt äußert sich Werner

Ja, RB Leipzig holt zu wenige Punkte – neun aus den vergangenen sechs Spielen – bei einer Niederlage. Und ja, gerade die Heimspiele gegen Dortmund und Wolfsburg hätten die Leipziger nicht herschenken dürfen. 

Völlig andere Situation im Vorjahr

Doch das Team befindet sich in einer gänzlich anderen Situation als im Vorjahr, als die Mannschaft spielerisch bereits seit über einem Jahr stagnierte, man Partien aufgrund der ideenlosen und unattraktiven Spielweise kaum noch ansehen mochte, das Teamklima am Boden war, die Spieler immer mehr verkrampften und die Lage immer trost- und aussichtsloser wurde.

All das ist aktuell nicht der Fall. Vielmehr ist es doch in der derzeitigen Phase spannend zu beobachten: Wie schafft es die auf vielen Positionen junge, mit Qualität und Potenzial besetzte Mannschaft, ihre Klasse auch in mehr Punkte und Erfolge umzumünzen und etwas aufzubauen? Situationen wie diese sind es doch, die Fußball und Mannschaftssport generell so reizvoll machen.

Fakten sind auf Werners Seite

RB hat zwar nur drei Punkte und sechs Tore mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Doch Werner hat die Fakten, die eine positive Entwicklung bescheinigen, auf seiner Seite. RB spielt sich im Schnitt vier Torschüsse pro Partie mehr heraus als im Vorjahr, der Wert der erwarteten Tore liegt ein halbes Tor pro Spiel höher, auch die Intensität bei Sprints und die Laufleistung liegen deutlich über dem Vorjahresschnitt. Und die Idee, den Red-Bull-Fußball und das Klopp'sche 4-3-3-System zu verbinden, funktioniert zumindest offensiv in den meisten Partien exzellent. Lediglich hinsichtlich der Defensivstabilität gibt es noch Anpassungsbedarf.

Lesen Sie hier: „Einfach Blödsinn” – Werner wehrt sich gegen Fitness-Debatte

Kurzum: RB hat sich unter Werner in nahezu allen Bereichen verbessert. Die Tendenz zeigt spielerisch und inhaltlich nach der Flaute im Dezember und Januar wieder klar nach oben. Gleichzeitig kommuniziert Werner klar, spricht Fehler unumwunden an, gibt sich selbst lernwillig und moderiert die aktuell schwierige Situation gelassen. Es gibt keinen Grund, den Trainer aktuell infrage zu stellen, wenn man genau hinschaut. Um etwas aufzubauen und wieder Erfolge zu schaffen, braucht es Kontinuität, wenn denn diese Entwicklung tatsächlich absehbar ist – und das ist derzeit absolut der Fall.

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.