Macht's RB wie Augsburg, Frankfurt und Gladbach?Konrad Laimer: "Wir wollen drei Punkte in München"

Von RBlive/msc Aktualisiert: 05.02.2022, 14:22
Konrad Laimer will die Bayern schlagen.
Konrad Laimer will die Bayern schlagen. imago/Picture Point LE

Für Konrad Laimer war der Beginn der Rückrunde persönlich nicht so erfolgreich wie gewünscht. Bis auf das Duell gegen Wolfsburg verpasste er die Spiele verletzt. Gegen den FC Bayern München brennt er nun auf seinen Einsatz und will mit RB Leipzig drei Punkte entführen, erklärt er gegenüber der Bild-Zeitung.

Augsburg, Frankfurt und Gladbach als Vorbilder für RB Leipzig

Dass das möglich ist, liegt für ihn auch an der Arbeit mit Domenico Tedesco. "Unser Selbstvertrauen ist zurück, wir haben einen neuen Trainer, der uns frischen Input gibt." Nach dem Sieg beim Debüt holte RB nur noch einen Punkt vor Weihnachten, 2022 wurden alle Spiele gewonnen. Die kleine Serie soll nun halten. "Der FC Bayern ist die natürlich die beste Mannschaft der Liga. Augsburg, Frankfurt und Gladbach haben gezeigt, dass man gegen sie gewinnen kann – und die Liste wollen wir verlängern", so Laimer. Der Kopf sei oben, die Brust wieder breit. "Durch unseren Abwehrriegel müssen sie erstmal durch."

BVB ist egal: Laimer will in die Champions League

Mit einem Sieg in München kann Leipzig sich selbst auf Platz vier hieven und auch den Kampf um die Spitze nochmal enger gestalten, da Bayern auf den Verfolger aus Dortmund Punkte ließe, der erst Sonntag gegen Leverkusen nachzieht. Laimer lässt das kalt. "Mir ist es egal, ob wir damit dem BVB einen Gefallen tun oder nicht." Wichtiger ist, selbst oben dran zu bleiben und am Saisonende wieder in die Champions League einzuziehen.

RB-Kader ist groß genug - verlängert Laimer?

Genügend Qualität und Quantität habe RB dafür im Team, auch wenn mit Brian Brobbey und Ilaix Moriba zwei hochkarätige Talente noch verliehen wurden. "Wir haben immer noch einen großen und breiten Kader, wir haben fast jede Position doppelt besetzt." Sein eigener Vertrag läuft im Sommer nur noch ein Jahr lang. Grund genug für Spekulationen, ob der Verein mit ihm demnächst eine Verlängerung bekannt gibt. Dass die Frage aufkommt kann er verstehen. Fünf Jahre hat er am Saisonende in Leipzig verbracht. Aber er lässt sich nicht in die Karten schauen.  "Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht, wie es weitergeht. Ich habe noch anderthalb Jahre Zeit, bin glücklich bei RB Leipzig.