Laimer wieder im Teamtraining

Tendenz zum Verbleib: Mintzlaff wird noch Gespräche führen müssen

Konrad Laimer wird im Sommer mit großer Wahrscheinlichkeit nicht von Pokalsieger RB Leipzig zum deutschen Fußball-Meister Bayern München wechseln.

Von RBlive/msc/dpa 17.08.2022, 11:52
Konrad Laimer im Gespräch mit Oliver Mintzlaff.
Konrad Laimer im Gespräch mit Oliver Mintzlaff. imago/Sportfoto Rudel

"Die Tendenz ist sehr, sehr groß, dass er bei uns bleibt", sagte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff in einem Talk der Leipziger Volkszeitung. Man wolle die Leistungsträger halten. "Und Konny ist ein unfassbarer Leistungsträger. Deshalb will ihn ja der FC Bayern." Als perfekt wollte Mintzlaff den Verbleib des Mittelfeldspielers noch nicht vermelden, da das Transferfenster noch bis Anfang September offen ist. "Wir führen noch das ein oder andere Gespräch", gab er bekannt.

Laimer wieder im Mannschaftstraining

Zumindest ist der Österreicher, der die ersten beiden Spiele verletzt verpasste, wieder im Training. Das gab der Verein am Mittwoch via Twitter bekannt. Zuvor fehlte er mit Problemen am Sprunggelenk und spielte nur im Supercup 90 Minuten lang. Die Partie gegen den FC Bayern München war auch aufgrund seiner Personalie mit Spannung erwartet worden.

Aktuell geht es dem Funktionär auch darum, Laimer im kommenden Jahr nicht ablösefrei abgeben zu müssen. Deshalb ist auch eine Verlängerung des 2023 auslaufenden Vertrags durchaus möglich. In dem Papier könnte dann eine vergleichsweise erschwingliche Klausel verankert werden, die dem österreichischen Nationalspieler einen Wechsel ermöglicht.

Sabitzer steigerte sich bei den Bayern

Diversen Berichten zufolge verlangt Leipzig für Laimer eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro. Der FC Bayern war bisher offenbar nicht bereit, diese Summe zu bieten. Im vergangenen Jahr hatten die Spieler Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer sowie Trainer Julian Nagelsmann und diverse Betreuer Leipzig in Richtung München verlassen. Sabitzer ist in München mittlerweile wieder auf dem Weg zu seiner Form aus Leipziger Tagen. Auch deswegen scheint es erstmal so, dass der Bedarf der Bayern gedeckt ist.