Heimspiel gegen RB Schlechte Nachricht für RB? Bayer bekommt Schlüsselspieler rechtzeitig zurück
Ibrahim Maza fehlte Bayer Leverkusen unter der Woche krankheitsbedingt. Vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig gibt Trainer Carles Martínez nun Entwarnung für einen seiner wichtigsten Offensivspieler.

Leipzig/Leverkusen/sid, hen – Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen kann im Duell mit RB Leipzig auf eine Rückkehr von Ibrahim Maza hoffen. "Es geht ihm schon viel, viel besser", sagte Trainer Carles Martínez vor dem Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN): "Er war natürlich krank, noch nicht bei 100 Prozent. Aber wenn alles gut läuft, wird er im Kader stehen. Und wenn alles gut läuft, hoffe ich, dass er auch spielen kann."
Bislang keine Minute verpasst
Der Mittelfeldspieler hatte am Mittwoch beim 2:0-Erfolg der Werkself in der Europa League gegen den slowenischen Meister NK Celje gefehlt. In der Liga hat der algerische Nationalspieler bislang keine Minute verpasst.
Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit vier Zählern aus drei Spielen steht Leverkusen gegen Leipzig unter Zugzwang. "Ich finde, wir hätten mehr Punkte verdient, aber so ist nun mal, das ist Fußball", sagte Martínez: "Wir befinden uns in einem Prozess."
RB-Verletzungswelle erfasst immer mehr Spieler
Während der Spanier aber einen seiner wichtigsten Spieler zurückbekommt, fallen beim Gegner immer mehr Topspieler aus. Jetzt hat es auch noch Martinez' Landsmann Marc Guiu erwischt. Der Einkauf vom FC Chelsea hat sich am Oberschenkelmuskel verletzt und fällt mehrere Wochen aus.
Damit gesellt er sich zu DFB-Youngster Assan Ouedraogo, der sich vergangenen Spieltag beim 5:0 gegen den Hamburger SV die Schulter ausgekugelt hat und mittlerweile operiert wurde. Zuvor hatte sich Gladbach-Neuzugang Rocco Reitz verletzt abgemeldet. Er fehlt RB mindestens bis in den Herbst hinein, genauso wie der Spielmacher aus der vergangenen Saison, Christoph Baumgartner, der sich bei der Vorbereitung auf die WM am Knie verletzt hat.
Martinez setzt auf Maza
Maza hat sich unter Carles Martínez schnell zu einem der wichtigsten Offensivspieler der Werkself entwickelt. Der 20-Jährige stand in allen drei bisherigen Bundesligapartien über die komplette Spielzeit auf dem Platz, erzielte ein Tor, bereitete einen weiteren Treffer vor und suchte bereits zwölfmal selbst den Abschluss. Mit seiner Beweglichkeit zwischen den Linien und seinem Zug zum Tor gehört der algerische Nationalspieler zu den auffälligsten Spielern im Leverkusener Angriff.