RB Leipzig

Lukas Klostermann: „RB Leipzig das beste, was ich machen konnte“

25.10.2017, 17:29
Schuss ins Tor: Premierentreffer für Lukas Klostermann gegen den FC Köln.
Schuss ins Tor: Premierentreffer für Lukas Klostermann gegen den FC Köln. Gepa

Bei RB Leipzig wollen am Mittwochabend alle nur eines: Den FC Bayern München im DFB-Pokal aus der zweiten Runde schmeißen. Auch Lukas Klostermann geht wie seine Kollegen selbstbewusst in das Duell mit dem Rekordmeister, wie er dem DFB erklärt.

Lukas Klostermann will Sieg gegen FC Bayern

„Wir haben den Bayern bereits in der vergangenen Saison das Leben schwer gemacht. Wir wissen, dass wir das Spiel gewinnen können, wenn bei uns alles zusammenpasst“, so der Rechtsverteidiger. Aber: „Wenn man nur ein paar Prozentpunkte nachlässt, wird das bitterböse bestraft.“ Nach seiner langwierigen Verletzung zu Beginn der letzten Saison ist er bei RB Leipzig zum Stammspieler geworden und auch für Jogi Löw zukünftig ein Kandidat.

RB Leipzig für Klostermann der ideale Schritt

Dabei wechelte er nach nur neun Spielen für VfL Bochum in der zweiten Bundesliga zu RB Leipzig. „Ich hatte einige persönliche Gespräche mit Ralf Rangnick, der mir die Philosophie und Ziele des Vereins aufgezeigt hat. Auch die Planung des neuen Trainingszentrums hat mich überzeugt“, so Klostermann. Das sei rückblickend das beste, was er hätte machen können. Mittlerweile hat er auch einen Treffer (gegen den FC Köln) auf dem Konto, auch wenn das nicht seine Hauptaufgabe ist.

Sympathie für Borussia Dortmund

Lukas Klostermann kommt aus Herdecke, einer der kleineren Orte im südlichen Ruhrpott. Seine fußballerische Laufbahn startete er zwar beim VfL Bochum, näher zur Heimat als alle anderen Fußballclubs liegt der BVB. Ob er etwas mit den Bayern verbindet? „Ich war als Kind und Jugendlicher eher Sympathisant von Borussia Dortmund. Von daher verbinde ich ganz persönlich mit den Bayern nicht allzu viel, außer dass sie natürlich seit vielen Jahren ein Topklub sind“, so Klostermann nüchtern.

RB Leipzig will beide Spiele gewinnen

Genau diesem Topverein sollen jetzt in Leipzig die Grenzen aufgezeigt werden, und am liebsten gleich am Samstagabend nochmal, wenn man in der Bundesliga aufeinandertrifft. „Wir wollen beide Spiele gewinnen. Daher macht es keinen Sinn, die Spiele unterschiedlich zu bewerten“, sieht Klostermann die Sache klar.