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  5. Lukeba-Foul an Adeyemi: Dortmund fühlt sich vom VAR um Sieg gegen RB gebracht

Elfmeter-Debatte nach Lukeba-Foul an Adeyemi  Kein Elfmeterpfiff: Hat der VAR Dortmund um seine Meisterchancen gebracht?

Kurz vor Ende des Spiels fällt RB-Verteidiger Castello Lukeba BVB-Stürmer Karim Adeyemi. Der Schiedsrichter entscheidet auf "weiterspielen", der VAR sieht keine Fehlentscheidung. Sehr zum Unmut des BVB, der sich nach dem 2:2 um seine Meisterschaftschancen gebracht sieht.

22.02.2026, 05:00
Foul des Anstoßes: RB-Verteidiger Castello Lukeba im Zweikamf mit Dortmunds Karim Adeyemi
Foul des Anstoßes: RB-Verteidiger Castello Lukeba im Zweikamf mit Dortmunds Karim Adeyemi Foto: Imago/Björn Reinhardt

Leipzig/hen/dpa – Borussia Dortmund fühlt sich nach dem glücklichen Unentschieden bei RB Leipzig um einen möglichen Sieg gebracht. Trainer Niko Kovac bemängelte, nach einem Zweikampf zwischen Karim Adeyemi und Castello Lukeba kurz vor Schluss keinen Elfmeter für seine Mannschaft bekommen zu haben.

Kovac: "Ich war früher Judoka. Das war eine Sichel"

"Ich war bis zum 13./14. Lebensjahr auch Judoka. Das ist eine Sichel, das ist ein Feger", sagte Kovac bei Sky. "Ich weiß nicht, was wir da im Studio wieder gesehen haben, aber anscheinend das falsche."

Mit Studio meinte Kovac den Videoschiedsrichter. Keinen Vorwurf machte er Schiedsrichter Benjamin Brand. "Das kann der Schiedsrichter nicht sehen. Aber der im Studio hat die Bilder, die wir auch haben", sagte der 54-Jährige später auf der Pressekonferenz. "Das ist eine glasklare Fehlentscheidung. Er trifft ihn ja. Das war ein klarer Elfmeter."

Kehl: "VAR hätte eingreifen müssen"

Letztlich traf Fabio Silva (90.+5 Minute) doch noch zum 2:2. Zuvor hatten Christoph Baumgartner (20./39.) und RB-Stürmer Romulo (50.) per Eigentor für die Treffer gesorgt.

Sportdirektor Sebastian Kehl suchte nach dem Schlusspfiff das Gespräch mit Brand, behielt den Inhalt jedoch für sich. "Wir müssen ja nicht immer einer Meinung sein", sagte der Ex-Profi nur. "Ich bleibe auch nach ein paar Minuten des Nachdenkens und des Herunterkommens dabei, dass das ein klarer Elfmeter ist. Der VAR hätte eingreifen müssen, er hätte auf den Punkt zeigen müssen. Dann wäre das Spiel womöglich nochmal anders gelaufen."

In dem Laufduell zwischen Lukeba und Adeyemi in der 89. Minute stellt der Dortmunder Stürmer den Fuß rein, wodurch beide Spieler zu Fall kommen. "Natürlich stellt Karim den Fuß rein. Aber das macht ein Stürmer so. Das gab es schon häufiger und wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein", sagte Kehl. Der 46-Jährige gehe davon aus, dass die Szene vom Videoschiedsrichter geprüft worden sei.

Anton bedauert Fehlentscheidung

"Das war 100 Prozent eine Fehlentscheidung", urteilte auch BVB-Abwehrspieler Waldemar Anton. "Und sehr bitter für uns. Das hätte nicht nur das Spiel beeinflussen können, sondern auch die kommenden Wochen." Kommendes Wochenende trifft der BVB auf Tabellenführer Bayern München. Der Abstand zwischen beiden Teams beträgt acht Punkte."

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