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„Wir wollen mehr erreichen” Mutige Titelansage und Langzeit-Bekenntnis von RB-Stürmer Romulo

RB Leipzigs Mittelstürmer Romulo geht voran: In seinem zweiten Jahr traut sich der Brasilianer auch verbal aus der Deckung und kündigt Titel ebenso an wie individuelle Verbesserung.

03.08.2026, 09:51
Keine Scheu: RB-Stürmer Romulo.
Keine Scheu: RB-Stürmer Romulo. (Foto: imago/Picture Point LE)

Saalfelden/ukr – Die gute Bergluft von Saalfelden beflügelte RB Leipzigs Stürmer Romulo offenbar auch verbal. Das Alpenpanorama des Steinernen Meers im Rücken machte der Angreifer zu Beginn des Trainingslagers eine durchaus mutige Ansage. Das Minimum sei, die Ergebnisse der Vorsaison zu bestätigen: Dritter in der Liga und das Viertelfinale im Pokal. „Aber wir wollen mehr erreichen, wollen einen Titel gewinnen”, sagte der 24-Jährige furchtlos. „Wir sind ein großer Klub und haben viel Qualität. Wir werden in der Liga, im Pokal, in der Champions League darum kämpfen.”

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Nach seiner auch wegen vieler kleiner Verletzungen „schwierigen” ersten Saison bei RB, wie er selbst einschätzte, wisse er genau, dass er „viele Dinge verbessern” müsse. Der Brasilianer zählte auf: „Ich muss die Bälle besser kontrollieren, sie behaupten und abschirmen, der Mannschaft helfen, mich anbieten und mehr Chancen kreieren. Aber ich bin noch jung und habe noch Zeit dafür. Aber jetzt kommt eine wichtige Saison.”

„So lange wie möglich hierbleiben”

Abwanderungsgedanken hatte er in der Sommerpause nie. „Nein, ich denke nicht darüber nach. Ich bin glücklich hier in Leipzig”, so Romulo. Er gewöhne sich weiter an die Spielweise und die Bundesliga. „Ich möchte so lange wie möglich hierbleiben, um in der Champions League zu spielen”, betonte er maximal deutlich. „Ich möchte nicht weg.”

Mittelfristig rechnet er sich auch Chancen in der brasilianischen Nationalmannschaft aus. „Es ist mein Traum, ich wünschte, ich würde einmal berufen”, sagte er. „Ich spiele bei einem großen Verein in einem großen Wettbewerb. Wenn ich also gut spiele, warum sollte ich nicht fahren dürfen?” Nach dem Aus im WM-Achtelfinale habe Carlo Ancelotti nun „Zeit, die Mannschaft so zu formen, wie er sie sich vorstellt”. Am besten mit Romulo.

Asllani würde Romulo mehr Konkurrenz machen

Doch der Südamerikaner dürfte in seiner zweiten RB-Saison mehr Konkurrenz bekommen. Fisnik Asllani hat sich laut Medienberichten entschieden, von der TSG Hoffenheim zu Rasenballsport zu wechseln. Damit hätten der FC Barcelona und Borussia Dortmund das Nachsehen. Dafür müsste allerdings noch ein Stürmer der Leipziger den Klub verlassen: wohl Conrad Harder. Wenn Asllani für 30 Millionen Euro Ablöse kommen sollte, hätte Romulo deutlich mehr Konkurrenz im Kampf um seinen Stammplatz in der Sturmspitze.