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  5. Nach CL-Quali: Warum RB bei Diomande plötzlich Nein sagen kann

Nach Champions-League-Quali RB muss bei Diomande plötzlich nicht mehr einknicken

Die Königsklassen-Quali verändert plötzlich den Transferdruck. Im Fall von Yan Diomande sendet nach Red-Bull-CEO Mintzlaff nun auch RB-Sportchef Schäfer ein klares Signal.

10.05.2026, 05:00
Bei Yan Diomande steht RB plötzlich nicht mehr unter Verkaufsdruck.
Bei Yan Diomande steht RB plötzlich nicht mehr unter Verkaufsdruck. Foto: Imago/De Fodi Images

Leipzig/hen – Mit dem 2:1 gegen den FC St. Pauli hat sich RB Leipzig am vorletzten Spieltag die erneute Qualifikation für die Champions League gesichert. Und hat damit mehr gewonnen, als nur einen Platz in Europas Königsklasse. Denn der Erfolg verändert unmittelbar die wirtschaftliche Lage des Klubs.

Das wurde unmittelbar nach dem Abpfiff in der Mixed Zone deutlich, als RB-Sportchef Marcel Schäfer auf Yan Diomande angesprochen wurde, Leipzigs Saison-Shootingstar. "Wer unseren Klub kennt, weiß, dass Zahlen eine wichtige Rolle spielen. Daraus brauchen wir keinen Hehl machen", sagte Schäfer. Aber: "Wir haben die Champions League erreicht, heißt wir müssen nicht ganz so viele Transfererlöse erzielen."

Die Champions League verändert die Lage

Damit beschrieb Schäfer ziemlich offen, was sich durch die Königsklassen-Quali verändert hat. Der Red-Bull-Klub bleibt zwar seiner Linie treu: Talente entwickeln, besser machen und irgendwann teuer verkaufen. Doch die Champions-League-Millionen nehmen Druck raus.

Zu spüren plötzlich im Umgang mit dem Thema Diomande, das schon Richtung Sommer-Geraune und möglichen Verkauf abgedriftet war. Der Offensivspieler gilt intern als eines der größten Zukunftsprojekte des Klubs, internationale Interessenten beobachten seine Entwicklung längst genau. Noch vor wenigen Wochen hätte ein großes Angebot bei RB möglicherweise deutlich mehr Nervosität ausgelöst.

Jetzt klingt das anders.

Schäfer sendet eine klare Botschaft

Denn der Sportchef machte keinen Hehl daraus, wie RB die Rolle des Teenagers bewertet. "Bei uns ist er ein Spieler, der den Unterschied ausmacht. Das wird auch nächste Saison so sein", sagte Schäfer. Gleichzeitig kündigte er Gespräche über eine Verbesserung des Vertrags an. "Wir werden nach der Saison mit seinen Beratern über seinen Vertrag sprechen. Es wird honoriert, wenn jemand Leistung bringt. Dafür ist RB bekannt."

Gleichzeitig spielte er ironisch mit der Rolle des dienstbeflissenen Untergebenen, als er an die Aussage von Oliver Mintzlaff vor zwei Wochen erinnerte. "Ich höre immer aufmerksam zu, wenn meine Vorgesetzten etwas sagen", so der Geschäftsführer Sport. "Von daher habe ich einen klaren Auftrag." Und der lautet: nicht verkaufen.

Mintzlaff, CEO bei Red Bull, Aufsichtsrat bei RB, und eigentlich nicht direkt Schäfers Boss, wohl aber der Mann, der fast alles lenkt am Cottaweg, hatte vor einer Woche gesagt: "Wenn ich Geschäftsführer Sport wäre, würde ich diesen jungen Spieler nicht verkaufen, egal welcher Preis dort aufgerufen wird."

RB kann sich plötzlich ein Nein leisten

Einen kompletten Strategiewechsel bedeutet das trotzdem nicht. Auch künftig wird RB Leipzig Spieler verkaufen. Gerade Top-Talente gehören weiterhin zum wirtschaftlichen Modell des Klubs. Der Unterschied liegt aktuell eher im Zeitpunkt – und im Druck.

Früher gab RB vielen Talenten Zeit für mehrere Entwicklungsschritte, bevor der große Verkauf folgte. Genau diese Ruhe scheint der Klub nun wieder zu haben. Die Champions-League-Qualifikation sorgt dafür, dass Leipzig bei einem Spieler wie Diomande plötzlich nicht mehr sofort nervös werden muss.

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