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Nach sechs Jahren Leihe und langem Leiden RB-Eigengewächs wechselt fest in die 2. Liga

Das einstige RBL-Talent Frederik Jäkel hatte immens viel Verletzungspech in seiner noch jungen Karriere. Nun wird er erstmals sesshaft und unterschrieb nach Wanderjahren erstmals einen festen Vertrag außerhalb von Leipzig.

03.06.2026, 11:24
Frederik Jäkel hatte viel Pech in seiner Karriere, kommt das große Glück noch?
Frederik Jäkel hatte viel Pech in seiner Karriere, kommt das große Glück noch? (Foto:imago/dts Nachrichtenagentur)

Leipzig/ukr – Einst zählte der großgewachsene Frederik Jäkel von RB Leipzig zu den hoffnungsvollsten deutschen Abwehrtalenten und machte auch in den U-Nationalmannschaften auf sich aufmerksam. Einige schwere Verletzungen später hat RB den seit sechs (!) Jahren an diverse Klubs verliehenen Innenverteidiger fest an Eintracht Braunschweig abgegeben.

Zwar laborierte Jäkel an einer Kreuzbandverletzung, der Zweitligist verpflichtete den 25-Jährigen dennoch. „Frederik hat nach seinem Wechsel im vergangenen Sommer einen schweren Rückschlag durch seine Verletzung hinnehmen müssen, der uns alle sehr getroffen hat. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits gezeigt, über welch außergewöhnliche Qualitäten er verfügt und welche Bedeutung er für uns haben kann – sowohl auf als auch neben dem Platz”, sagte Braunschweigs Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel.

„Bewiesen, dass er ein Kämpfer ist”

Nach seinem erneuten Kreuzbandriss habe Jäkel „eindrucksvoll bewiesen, dass er ein echter Kämpfer ist. Er hat viele Hürden genommen, mit voller Energie seine Reha absolviert und befindet sich nun auf dem Weg zurück”, so Kessel weiter. „Wir wissen, welche Qualität Frederik mitbringt, wenn er gesund und fit ist. Den Weg zurück auf den Platz werden wir gemeinsam mit ihm sehr sorgfältig und verantwortungsbewusst gestalten. Für beide Seiten ist das eine große Chance.”

Frederik Jäkel selbst sagte: „Die vergangenen Monate waren für mich natürlich sehr herausfordernd. Die Verletzung kurz nach meinen ersten Minuten im Eintracht-Trikot war ein echter Nackenschlag, und die Zeit nach der Operation zunächst zäh. Das war auch mental nicht einfach. Als die Fortschritte kamen, habe ich daraus neue Energie gezogen.” 

„Mein Knie fühlt sich sehr gut an”

Aktuell arbeitet er in der Reha bereits wieder aktuell auf dem Platz. „Mein Knie fühlt sich sehr gut an. Ich freue mich jetzt einfach, längerfristig bei der Eintracht zu sein und hier wieder komplett fit zu werden. Dann kann ich der Mannschaft und dem Verein helfen – und dafür werde ich alles tun. Ich bin der Eintracht und den Verantwortlichen dankbar, dass sie mir diese Chance geben.”

Trainer bei der Eintracht ist der frühere RBL-Trainerassistent Lars Kornetka, der Jäkel aus gemeinsamen Leipziger Tagen gut kennt. Sicher auch ein Argument für den Vertrauensvorschuss, dass dem Youngster zugetraut wird, wieder voll fit zu werden. Seine beste Zeit hatte Jäkel unter dem Ex-RB-Nachwuchstrainer Alexander Blessin bei KV Oostende, als er in jungen Jahren der belgischen Liga reüssierte. Weitere Leihen nach Bielefeld und Elversberg verliefen vor allem aufgrund von monatelangen Ausfällen wenig erfolgreich. 

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