RB Leipzig

Nach Zitter-Schlussphase in Köln: RBL hadert mit dem Gegentreffer

02.10.2017, 01:08
Gegentreffer Nummer elf im zehnten Spiel dieser Saison: Yuya Osako
Gegentreffer Nummer elf im zehnten Spiel dieser Saison: Yuya Osako imago

Beim Tabellen-Schlusslicht 1. FC Köln haben sie nach dem 1:2 (0:1) gegen RB Leipzig derzeit echte Probleme. Dagegen sind die Sorgen des Tabellenvierten aus Leipzig Luxus-Problemchen. Doch auch die Protagonisten von RBL waren nach dem Auswärtssieg nicht ganz zufrieden. Die Reaktionen:

Hasenhüttl: „Laufen uns gegenseitig über den Haufen”

Es war das Gegentor zehn Minuten vor dem Ende, das Trainer Ralph Hasenhüttl und sein Team unbedingt abstellen wollten, und das nun wieder gefallen war. „Anstatt das Spiel ruhig zu Ende zu spielen, laufen wir uns gegenseitig über den Haufen und Köln kann das 2:1 erzielen”, bemängelte Hasenhüttl. „Nicht auszudenken, wenn wir das Spiel noch aus der Hand gegeben hätten.”

Klostermann: „Stellen uns beim Gegentor dämlich an”

Vor dem Anschlusstreffer durch Yuya Osako (82.) hatte Torschütze Lukas Klostermann Kevin Kampl umgerannt. „Nach hinten haben wir das noch nicht so umgesetzt, wie wir das wollen. Wir stellen uns bei dem Gegentor dämlich an“, sagte Klostermann.

Marcel Sabitzer kritisierte: „Das Gegentor darf nicht fallen. Du denkst beim 2:0, die Sache ist gegessen, auswärts, zehn Minuten vor Schluss. Dann holst du den Gegner wieder zurück, das müssen wir dringend abstellen.“

Hätte Peter Gulacsi herauskommen müssen?

Auch Torhüter Peter Gulacsi sagte: „Das muss man besser verteidigen.“ Auf die Frage, ob er hätte herauskommen können, sagte der Schlussmann: „Ich glaube nicht. Er ist in Schussposition, ich muss erwarten, dass er aufs Tor schießt. Alles andere ist schwierig.”

In acht der zehn bisherigen Saisonspiele hat RB mindestens einen Gegentor hinnehmen müssen.

Weitere Stimmen lesen Sie hier bei der Mitteldeutschen Zeitung