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Nachspielzeit-Drama in Stuttgart: Deshalb springt RB auf Rang drei

Rückschlag im Champions-League-Rennen: Die Stuttgarter müssen sich gegen schwache Dortmunder in der Nachspielzeit geschlagen geben. RB springt in der Tabelle vorbei.

04.04.2026, 22:27
Stuttgarts Stürmer Deniz Undav versteht die Welt nicht mehr – und nicht den späten BVB-Sieg.
Stuttgarts Stürmer Deniz Undav versteht die Welt nicht mehr – und nicht den späten BVB-Sieg. Foto: Imago/Michael Weber

Leipzig/Stuttgart/sid – Sebastian Hoeneß war nach der verrückten Schlussphase völlig fassungslos: Anstatt den Vorsprung im engen Rennen um die Champions League auszubauen, vor allem auf den Viertplatzierten RB Leipzig, erlebte der VfB-Trainer eine bittere und unnötige Niederlage im Topspiel gegen den BVB. Während die Dortmunder glückselig mit ihren Fans feierten, schlichen die Stuttgarter vollkommen niedergeschlagen in die Kurve.

RB springt auf Rang drei

Mit dem 0:2 (0:0) gegen Borussia Dortmund verpassten die Schwaben die große Chance, sich von Rang fünf und vier abzusetzen. Stattdessen rutschten sie aufgrund des schlechteren Torverhältnis bei gleicher Punktzahl hinter RB. Die Leipziger hatten ihr Spiel gegen Bremen 2:1 gewonnen. Hoffenheim auf Rang fünf (drei Zähler dahinter) verlor gegen Mainz 1:2. 

"Wir waren über das ganze Spiel die bessere Mannschaft", sagte VfB-Stürmer Deniz Undav völlig bedient bei Sky: "Uns haben die Details gefehlt. Gegen so ein Team, das sich hinten reinstellt, wirst du dann am Ende eiskalt bestraft. Die haben am Ende selbst nicht mehr dran geglaubt, aber das zeichnet den BVB in dieser Saison aus." Karim Adeyemi traf bei einem der wenigen Konter der Borussia in der vierten Minute der Nachspielzeit, Julian Brandt (90.+6) legte sogar noch nach.

BVB enttäuscht

"Die zwei Tore haben sehr gutgetan, die Emotionen waren da bei uns. Das macht Spaß, wenn du so ein Spiel in der Nachspielzeit gewinnst", sagte Torhüter Gregor Kobel: "Die Defensivleistung ist das, was uns diese Saison trägt." Der BVB hatte bis dahin schwer enttäuscht. Dortmund bleibt durch den neunten Sieg die stärkste Mannschaft der Rückrunde. Damit riss auch die beeindruckende Serie von Hoeneß: Seit er am 3. April 2023 den Trainerjob in Stuttgart übernahm, hatte er sieben Pflichtspiele gegen Dortmund nicht verloren (fünf Siege, zwei Unentschieden).

Vor dem Spiel hatten die Personalien Undav und Nico Schlotterbeck für einigen Wirbel gesorgt. VfB-Angreifer Undav, treffsicherster deutscher Stürmer in der Liga, war von Bundestrainer Julian Nagelsmann trotz des Siegtors gegen Ghana kritisiert worden, Schlotterbeck hatte nach dem Länderspiel mit Aussagen über seine Zukunft beim BVB Unruhe verursacht.

Keine Entschlossenheit beim Abschluss

Der Dortmunder Abwehrchef war in Stuttgart von Beginn an gut beschäftigt. Der VfB machte enorm viel Druck und drängte den BVB weit zurück. Bei Hereingaben wurde es schon in der Anfangsphase hin und wieder brenzlig. In der Folge scheiterten Chris Führich (13.) und Angelo Stiller (19.) am Ex-Stuttgarter Gregor Kobel im Dortmunder Tor. Zudem verzog Führich einen Freistoß aus aussichtsreicher Position (34.), nachdem Schlotterbeck Undav gefoult hatte. Einziges Manko beim VfB: Es fehlte die letzte Entschlossenheit im Abschluss.

Von Dortmund kam vor der Pause gar nichts. Die enttäuschenden Gäste konnten sich aus der Umklammerung nur selten befreien. Maximilian Beier und der frühere VfB-Torjäger Serhou Guirassy hingen völlig in der Luft. Ein Schüsschen von Carney Chukwuemeka kurz vor der Halbzeit - das war's auch schon mit der BVB-Herrlichkeit. VfB-Torwart Alexander Nübel erlebte einen äußerst geruhsamen Abend.

Adeyemi und Brandt treffen spät

Nach dem Wechsel konnte die Borussia das Spiel kurzzeitig etwas offener gestalten, ohne Gefahr auszustrahlen. Auf der anderen Seite bewahrte erneut Kobel sein Team vor einem Rückstand, als der Schweizer einen verdeckten Schuss von Lorenz Assignon parierte (56.). In der Folge behielten die Schwaben die Kontrolle, agierten aber zu wenig zielstrebig. Hoeneß reagierte mit offensiven Wechseln.

Doch auf der Gegenseite entschied Adeyemi bei der ersten BVB-Chance das Spiel, ehe Brandt sogar noch nachlegte.

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