Nächste Pleite gegen FulhamLeeds will bis Winterpause an Ex-RB-Trainer Marsch festhalten

Von RBlive/msc Aktualisiert: 25.10.2022, 08:03
Jesse Marsch verlor mit Leeds die letzte vier Spiele in Folge.
Jesse Marsch verlor mit Leeds die letzte vier Spiele in Folge. imago/PA Images

Jesse Marsch steht bei Leeds United nach der jüngsten Pleite gegen den FC Fulham (2:3) stark in der Kritik. Der frühere Coach von RB Leipzig blickt auf eine Serie von vier Niederlagen in Folge, acht Spiele lang holte sein Team keinen Sieg mehr. Punktgleich mit Nottingham Forrest und den Wolverhampton Wanderers ist Leeds bei einem Spiel weniger Anführer des Schlusslicht-Trios und steht damit auf einem Abstiegsplatz.

Marsch sieht seinen Stuhl nicht wackeln

Marsch gab sich nach der Partie enttäuscht und hob die mentale Stärke des Gegners hervor. "Sie sind ein selbstbewusstes Team und sie finden Wege, zu gewinnen. Wir finden aktuell Wege, um zu verlieren." Dafür übernahm er wörtlich die Verantwortung, sah seine Position aber nicht in Gefahr. "Die Reihen sind geschlossen", sagte Marsch nach dem Spiel über sein Verhältnis zu den Klubbossen.

Leeds United wird vor der Winterpause nichts riskieren

Geschäftsführer Angus Kinnear gab mit seiner Aussicht, sich zunächst irgendwie in die frühe Winterpause retten zu wollen, um dann eine bessere Basis zu schaffen, einen vagen Hinweis darauf, dass der Klub bis zur WM in Katar keine vorzeitige Entlassung riskieren würde. Das könnte zugleich ein Fingerzeig auf das Wintertransferfenster und eine grundlegende Analyse der Situation und auch des Trainerteams sein. Rechtsverteidiger Luke Ayling stärkte seinem Trainer den Rücken: "Er hat in der vergangenen Saison in einer schwierigen Situation übernommen und uns in der Liga gehalten. Es sah schon schlechter aus."

Ist der Marsch-Effekt schon vorbei?

Nachdem Marsch die Engländer in der letzten Spielzeit abstiegsbedroht übernahm, holte er zunächst Resultate und schaffte den Klassenerhalt. In der neuen Saison verließen Leistungsträger den Klub, aber der ehemalige Red-Bull-Coach holte mit Tyler Adams, Brendan Aaronson und Rasmus Kristensen drei seiner Weggefährten aus Leipzig, Salzburg und New York. Nur konnten auch sie zuletzt nicht helfen, Ergebnisse zu erzielen.