Neue Struktur

RB Leipzig denkt über Sportchef und Sportdirektor nach

Von Ullrich Kroemer 05.03.2022, 15:51
„Wir merken, dass wir viele Aufgaben und Herausforderungen im Sport gibt”: Oliver Mintzlaff.
„Wir merken, dass wir viele Aufgaben und Herausforderungen im Sport gibt”: Oliver Mintzlaff. (imago/Picture Point LE)

RB Leipzig denkt darüber nach, seine sportliche Struktur zu verändern. Klubboss Oliver Mintzlaff gab am Rande der Mitgliederversammlung in einer Medienrunde im Stadion bekannt, dass der Klub erwäge, nicht nur einen neuen Sportdirektor, sondern auch einen neuen Sportchef einzustellen.

„Ich könnte mir vorstellen, dass wir einen Sportchef holen, nennen wir es Head of Sport, und darunter ein Sportdirektor ist, dass wir den Bereich Sport noch etwas ausbauen.” Mintzlaff erklärte: „Wir merken, dass wir viele Aufgaben und Herausforderungen im Sport gibt, dass wir in allen Bereichen besser werden wollen, dass es viele kleine Stellschrauben gibt.”

Diese Überlegungen sollen spätestens abgeschlossen sein, wenn RB Leipzig in der Sommervorbereitung ins Trainingslager reist. Das wird Mitte Juli sein. „Wir werden im Sommer einen neuen Sportdirektor haben”, sagte Mintzlaff. Kürzlich wurde darüber spekuliert, dass dieser bereits im März präsentiert werden soll. Dazu kommentierte Mintzlaff: „Ob wir das im März noch verkünden, kann ich an der Stelle nicht sagen.”

Mintzlaff: „Dass ich auf die Schnauze kriege, war auch berechtigt”

Bislang leiten neben Mintzlaff Chefscout Christopher Vivell sowie Florian Scholz, kaufmännischer Leiter Sport, sowie Frank Aehlig, Leiter der Lizenzspielerabteilung, die sportlichen Geschicke. In dieser Struktur soll nun neben einem Sportdirektor, der ein Ex-Spieler sein und auch Gesicht des Klubs werden soll, auch ein übergeordneter sportlicher Leiter mit Renommee, Einfluss und Erfahrung installiert werden.

„Wir wollen und brauchen einen starken Sportdirektor, der Gesicht für den Verein werden soll. Aber ich habe auch nicht das Gefühl, dass wir aktuellen im sportlichen Bereich lost sind. Wir haben gerade so viel Ruhe wie selten. Hier wird sehr konzentriert gearbeitet.” Es sei für die Entscheider „ungewohnt” gewesen, in der Hinrunde Kritik einstecken zu müssen. „Dass ich auf die Schnauze kriege, war auch berechtigt – darum geht es nicht. Aber dass alles in Schutt und Asche geradet wurde, hat das Team gut weggesteckt und nicht verdient”, so der Geschäftsführer und Vereinspräsident von RB.

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