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  5. Auf Klopp-Initiative: RB-Coach Ole Werner begrüßt neue U21-Liga

Neue U21-Liga RB-Coach Ole Werner: "Müssen etwas verändern"

Die Einführung der neuen U21-Liga in Deutschland sehen die Verantwortlichen von RB Leipzig positiv. Es ist ein erster Schritt zur Nachwuchsförderung in der Bundesliga.

09.03.2026, 09:05
Ole Werner sprach auf einer Pressekonferenz über die U21-Liga.
Ole Werner sprach auf einer Pressekonferenz über die U21-Liga. (Foto: imago/Nordphoto)

Leipzig/henJürgen Klopp, Fußballchef von Red Bull, hat sie empfohlen – und der deutsche Fußball ist seinem Vorschlag gefolgt. Die 36 deutschen Profiklubs haben in der letzten Woche die Gründung einer eigenen Liga für die 17- bis 21-jährigen deutschen Nachwuchsspieler beschlossen.

Ein Schritt, keine Revolution

Der neue Wettbewerb ist keine Revolution, aber ein erster Schritt, um den deutschen Nachwuchs zu fördern, der oft am Sprung vom Junioren- in den Männerbereich scheitert. So wie bei RB Leipzig, wo die Ausbildung mit der U-19 endet. Noch niemand aus dem RB-Nachwuchs ist dauerhaft Spieler des A-Teams geworden. 2017 hatte der Red-Bull-Klub sein Reserveteam abgeschafft.

Jetzt applaudiert Rasenballsport der Neuerung. Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer sagte: "Wir begrüßen die Einführung der U21-Liga ausdrücklich. Spielpraxis auf hohem Niveau ist für die Entwicklung junger Talente essenziell; die Liga erweitert die Möglichkeiten. Am Ende profitieren alle: der Spieler, der Club und auch der deutsche Fußball."

Ole Werner sieht Liga "sehr positiv"

Trainer Ole Werner fügte auf der Pressekonferenz vor dem Augsburg-Spiel hinzu: „Ich sehe die Liga sehr positiv, weil wir was verändern müssen. Es geht darum, dass du als junger Spieler viel Spielzeit auf einem guten Niveau haben musst.“ Diese kann der RB-Trainer den Nachwuchskräften in der Regel nur im Training anbieten. Aus dem eigenen Nachwuchs hat Samba Konaté als einziger lediglich drei Minuten Spielzeit bekommen.

Allerdings, der Wettbewerb ist ein freiwilliges Zusatzangebot, sprich die B-Teams der Klubs blieben bestehen. Pro Mannschaft dürfen bis zu vier ältere Spieler eingesetzt werden, der Rest ist zwischen 17 und 21 Jahre jung. Es werden sechs Partien pro Halbserie gespielt.

Das Format sieht zwei eigenständige Serien vor. Die Partien finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, um den organisatorischen Aufwand zu minimieren. Am Ende jeder Saison sollen die jeweils besten zwei Mannschaften ein Final-Four austragen. Dieses Event soll für Fans zugänglich sein und von der DFL extra vermarktet werden.

Klopp und Krösche in der Taskforce

Die neue Liga folgt dem Vorschlag einer Task Force um Klopp und Ex-RB-Sportchef Markus Krösche. Klopp, Ex-Trainer des FC Liverpool, kennt das Format aus dem englischen Fußball: die Premier League 2. Vergangenes Jahr sagte er in einem Interview mit der Welt am Sonntag: "Die Ausbildung in Deutschland endet zu früh. Wir hören zu früh auf, den Spielern Chancen zu geben, und schätzen Spieler mit 18 oder 19 Jahren ein, ob sie es draufhaben oder nicht. Das ist in dieser Form nicht gut", sagte der Head of Global Soccer bei Red Bull. Und weiter: "Wir können doch einem 18- oder 19-Jährigen, der in der 3. Liga geparkt wird, nicht sagen, dass er mit dem Fußball aufhören sollte, weil er sich dort gegen 25- oder 26-Jährige nicht durchsetzen kann, die körperlich viel robuster sind."

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