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Olympia vor König Fußball Rodler schlagen Bayern gegen RB

Fußball dominiert den Mediensport. Doch die Olympischen Winterspiele haben König Fußball im direkten Vergleich mit RB-Beteiligung den Rang abgelaufen.

16.02.2026, 09:24
Eisrinne statt Rasen: Mehr Fans begeisterten sich für Rodeln.
Eisrinne statt Rasen: Mehr Fans begeisterten sich für Rodeln. (Foto: imago/NurPhoto)

Leipzig/Mainz/sid – Die ARD hat ein überaus positives Zwischenfazit der Olympia-Übertragungen aus Mailand und den italienischen Alpen gezogen. „Wir freuen uns sehr über die bisher wirklich großartige Publikumsresonanz für unsere Angebote zu den Olympischen Winterspielen 2026 auf allen Kanälen”, teilte der Bayerische Rundfunk, der zusammen mit dem MDR federführend für das ARD-Olympiaprogramm ist, auf Anfrage mit.

Lesen Sie hier: Diese Einnahmen gehen RB nach Pokal-Aus verloren

1,5 Millionen mehr Zuschauer beim Doppelsitzer-Rodeln als beim DFB-Pokalviertelfinale

Für die bislang höchste Einschaltquote im Ersten sorgte der Bronzelauf der Rodler Tobias Wendl/Tobias Arlt im Doppelsitzer am vergangenen Mittwoch mit 6,77 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Damit schlug Olympia sogar König Fußball. Das Viertelfinale im DFB-Pokal am selben Abend zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig (2:0) stieß auf geringeres Interesse. 5,15 Millionen sahen das Pokal-Aus der Leipziger in München (23,8 Prozent). 

Ebenfalls eine starke Quote mit mehr als sechs Millionen Zuschauern erzielte der Goldsprung von Philipp Raimund von der Normalschanze. Die größten Marktanteile hatten die stets beliebten Biathleten: Der Sprint der Männer am vergangenen Freitag kam auf 41,8 Prozent, dicht gefolgt vom Sprint der Frauen am Samstag mit 41,0 Prozent. „Was die Marktanteile betrifft, bewegen sich die Übertragungen aus Mailand und Cortina auf einem ähnlich hohen Niveau wie vor vier Jahren aus Peking”, teilte die ARD mit, ein Reichweiten-Vergleich ist wegen der unterschiedlichen Zeitzonen schwierig.

„Eindrucksvolle Zwischenbilanz”

Neben dem Angebot im linearen Fernsehen nehmen die Spiele auch im Streaming und bei Social Media immer mehr Raum ein. „Die Zwischenbilanz 2026 fällt bisher sehr eindrucksvoll aus”, heißt es in der Stellungnahme. Gut 35 Millionen Livestream-Aufrufe in der ARD Mediathek und auf sportschau.de wurden in der ersten Olympia-Woche gemessen, hinzu kamen noch einmal über zehn Millionen Videoaufrufe von Zusammenfassungen, Analysen, Siegerehrungen und Athletenstimmen.

Zufrieden ist die ARD auch mit der Umsetzung der aufgrund der Bedingungen komplizierten Planung. „Die teils weiten Wege zwischen den einzelnen Austragungsorten in Norditalien waren eine gewisse Herausforderung. Dank unseres ausgeklügelten Remote-Konzepts mit schlanker Produktionstechnik vor Ort und einer gemeinsamen Olympiazentrale beim ZDF in Mainz, wo alle Fäden zusammenlaufen, haben wir diese Herausforderung aber gut gelöst.”

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