RB Leipzig

Pep Guardiola: RB Leipzig mit Julian Nagelsmann Titelkandidat

Von (RBlive/mki) 13.12.2018, 11:28
Julian Nagelsmann darf sich über Komplimente von Pep Guardiola freuen.
Julian Nagelsmann darf sich über Komplimente von Pep Guardiola freuen. imago/Jan Huebner

Schon in dieser Saison hat der eine oder andere Spieler von RB Leipzig heimlich auf den Meistertitel geschaut. Ab der kommenden Saison sieht Pep Guardiola den Verein mit Julian Nagelsmann gut für die Titeljagd aufgestellt.

„Nagelsmann ist ein Top-Trainer“, erklärte Guardiola nachdem er am Mittwochabend mit Manchester City mit 2:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim gewonnen hatte bei DAZN. „Nächste Saison arbeitet er bei RB Leipzig, wo er um den Titel in der Bundesliga mitspielen wird.“ Allerdings werde das aufgrund der Konkurrenz durch Bayern München nicht einfach. „Ich bin mir sicher, dass er eine lange Karriere mit viel Erfolg haben wird“, zeigt Guardiola aber seine besondere Wertschätzung für Julian Nagelsmann.

Pep Guardiola schwärmt vom Fußball, den Julian Nagelsmann in Hoffenheim spielen lässt

Schon vor dem zweiten Duell mit den Hoffenheimern hatte Guardiola vom Gegner geschwärmt. Nachdem er sich das 2:3 Hoffenheims gegen Donezk angesehen hatte, sei „meine Bewunderung für Hoffenheim noch mal gestiegen. Es war eines der unglaublichsten Spiele, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Auch wenn die TSG 30 Minuten lang zu zehnt spielte, war es unfassbar, was für Chancen sie herausgespielt haben. Sie haben zwar verloren, aber es war faszinierend, das Spiel zu sehen.“

Im Champions-League-Spiel bei Manchester City war für Hoffenheim allerdings nichts zu holen. 1:2 verlor das Nagelsmann-Team. Mit drei Unentschieden und drei Niederlagen schied Hoffenheim als Tabellenletzter komplett aus allen europäischen Wettbewerben aus. Gerade in den Spielen gegen Donezk und Lyon verpasste man durch Pech und Fehler in der Defensive ein mögliches Weiterkommen. Wie schon in der Vorsaison kann sich Julian Nagelsmann in der Rückrunde nun komplett auf die Bundesliga konzentrieren. 2017/2018 endete das mit der erstmaligen Qualifikation für die Champions-League-Gruppenphase.