Personalsituation Freiburgs Joker drängt in die Startelf
Der SC Freiburg gastiert am Mittwochabend bei RB Leipzig. Die Gäste kommen mit einem fast kompletten Kader, Julian Schuster hat nur ein personelles Fragezeichen zu beantworten.

Leipzig/msc – RB Leipzig hatte am Wochenende aufgrund des abgesagten Spiels gegen den FC St. Pauli spielfrei. Der SC Freiburg, kommender Gegner am Mittwoch (14. Januar um 20.30 Uhr), empfing hingegen den Hamburger SV und feierte das erste Erfolgserlebnis im Jahr 2026.
Matanovic bietet sich mit Torerfolg an
Die Breisgauer schlugen die Hanseaten mit 2:1 (0:0) im eigenen Stadion. Nachdem Luka Vuskovic zu Beginn der zweiten Hälfte die Führung für die Gäste erzielte, glich zunächst Routinier Vincenzo Grifo per Elfmeter aus. In der 83. Minute stach der eingewechselte Igor Matanovic zum Endstand.
"Im neuen Jahr habe ich gesagt, dass ich das alte Jahr abschließe und versuche, neu zu starten. Aber dass es so gut startet, das hätte ich mir nicht besser erträumen können", sagte der Sommer-Neuzugang aus Frankfurt nach dem Spiel, der bislang nur knapp ein Fünftel der Spielzeit nutzen konnte. "Ich möchte spielen, um natürlich Tore zu schießen", bekräftigte er.
Lienhart beklagte muskuläre Probleme
Freiburgs Trainer Julian Schuster hatte im Spiel gegen den HSV auch einen Ausfall zu beklagen. Innenverteidiger Philipp Lienhart blieb aufgrund muskulärer Probleme zur Halbzeit in der Kabine. Ob es für einen Einsatz gegen RB Leipzig reicht, ist noch unklar. Ebenso fehlt Freiburg der Langzeitverletzte Daniel-Kofi Kyereh mit einem Kreuzbandriss.
Der letzte Freiburger Sieg gegen RB Leipzig ist schon über sechs Jahre alt. Seit dem 1:2 im Oktober 2019 gab Leipzig viermal zwei Punkte ab und gewann alle weiteren neun Partien. Die letzten drei Heimspiele endeten aus Sicht der Sachsen alle mit 3:1.