EM-Direktor LahmErste RB-Meisterschaft dauert wohl noch bis zur WM 2026

Von Ullrich Kroemer Aktualisiert: 08.12.2022, 16:01
EM-Direktor Philipp Lahm traut RB die Meisterschaft wohl erst 2026 zu.
EM-Direktor Philipp Lahm traut RB die Meisterschaft wohl erst 2026 zu. (imago/Sven Simon)

Philipp Lahm ist dieser Tage in Leipzig, um sich einen Überblick über den Stand der Vorbereitungen auf die Europameisterschaft 2024 zu verschaffen, die auch in Leipzig stattfindet.

Bei einer Pressekonferenz in der Sportschule Egidius Braun in Leipzig-Abtnaundorf wurde der langjährige Bayern-Leistungsträger und WM-Kapitän der deutschen Nationalmannschaft auch gefragt, was eher geschehe: die Eröffnung der Euro im Sommer 2024 oder dass RB Leipzig Deutscher Meister werde.

RB Leipzig stellt bei der Euro 2024 das Stadion

Lahm sagte lächelnd: „Ich könnte ihnen jetzt natürlich Hoffnung machen, aber ich gehe davon aus, dass zuerst die Europameisterschaft läuft, vielleicht sogar noch die nächste Weltmeisterschaft. Aber das liegt nicht an Leipzig, sondern einem Klub, der in meiner Heimatstadt verankert ist.” Der gebürtige Münchner geht also davon aus, dass der Abo-Meister FC Bayern diese Serie wohl noch bis mindestens 2026 fortsetzt.

RB Leipzig stellt bei der EM das Stadion und ist eng in die Vorbereitungen eingebunden. 75 Termine vor allem mit der Uefa hatten die RB-Verantwortlichen um Uli Wolter in dieser Woche, um Details bei der Anpassung des Stadions und des Umfeldes vor dem Start der EM zu planen. Bei dem Großturnier gilt die Last-Kilometr-Regelung, die vorsieht, dass in einem Radius von einem Kilometer rund ums Stadion keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Fans sollen vor allem per Zug und öffentlichem Nahverkehr anreisen. Für Reisebusse und PKW stehen Park-and-Ride-Plätze außerhalb zur Verfügung.

Die EM soll nachhaltig werden – sportlich, gesellschaftlich, sozial und ökologisch. „Wir brauchen in unserem Land wieder ein Gemeinschaftserlebnis wie 2006, dass man sich und die Welt feiert”, sagte Lahm. „Wir brauchen mehr Zusammenhalt, dass das Wir im Vordergrund und nicht das Ich.”

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