Potenzielle RB-Gegner Diese Teams schafften es auf den letzten Drücker in die Champions League
Die letzten vier Startplätze in der Champions League sind vergeben – und ein Team mit viel Tradition meldet sich nach 15 Jahren zurück in der Königsklasse.

Leipzig/dpa/sid/ukr – Fenerbahçe Istanbul steht erstmals seit 15 Jahren wieder in der Champions League und hat sich eines der vier letzten Tickets für die Ligaphase der Königsklasse gesichert. Nach dem 1:1 im Hinspiel holten die Türken bei Olympique Lyon ein 2:1. An diesem Donnerstag bei der Auslosung in Monaco (18 Uhr) ebenfalls dabei sind auch Viking Stavanger aus Norwegen, AEK Athen aus Griechenland und Slovan Bratislava aus der Slowakei. Die 32 anderen Teilnehmer, darunter aus Deutschland der FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und der VfB Stuttgart, standen schon zuvor fest.
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Opendas Abseitstreffer zählte nicht
Istanbul und Lyon hatten sich in einem intensiven Hinspiel 1:1 getrennt, in Frankreich brachte ein Doppelschlag die Gäste auf den richtigen Weg. Vedat Muriqi und Archie Brown trafen in der 24. und 28. Minute für Fenerbahçe, der Anschlusstreffer durch Malik Fofana (61.) war zu wenig für Olympique. Für Fener, das in diesem Sommer fast 90 Millionen Euro ausgab und unter anderem Romelu Lukaku von der SSC Neapel und Nathan Aké von Manchester City verpflichtete, hat sich das Invest schon gelohnt.
Bitter für Lyon: Gleich zweimal wurde danach das vermeintliche 2:2 vom VAR einkassiert – einmal nach einer Abseitsposition des Ex-RB-Stürmers Lois Openda, der von Juventus Turin nach Lyon ausgeliehen ist. Nach Schlusspfiff kam es zwischen Spielern beider Mannschaften zu Rangeleien.
Stavanger, Athen und Bratislava komplettieren Lostopf vier
Stavanger setzte sich in seinen Playoffs gegen Dinamo Zagreb durch und ist neben Bodö/Glimt das zweite norwegische Team. Auf das 2:2 im Hinspiel folgte vor den eigenen Fans nach 0:1-Rückstand ein 3:1-Sieg. Athen kam nach dem 0:0 im Hinspiel durch ein Tor von Ex-Eintracht-Frankfurt-Profi Luka Jovic zur Führung und gewann das Rückspiel gegen Lewski Sofia am Ende deutlich 4:0. Am längsten zittern mussten die Fans von Slovan Bratislava. Nach dem 1:1 im Hinspiel gegen NK Celje ging es in die Verlängerung, das entscheidende Tor zum 2:1 erzielte schließlich Cristian Martinez in der 109. Minute. Celje beendete die Partie nach einer Roten Karte kurz vor Schluss in Unterzahl.
Vier Lostöpfe komplett: Alle 36 Teams der Champions-League-Saison 2026/27
Die für die Champions League 2026/27 qualifizierten Teams und ihr Verteilung auf die Lostöpfe für die Auslosung:
Topf 1: Bayern München (Meister Deutschland), Real Madrid (2. Spanien), Paris Saint-Germain (Titelverteidiger/Meister Frankreich), FC Liverpool (5. England), Inter Mailand (Meister Italien), Manchester City (2. England), FC Arsenal (Meister England), FC Barcelona (Meister Spanien), Atletico Madrid (4. Spanien).
Topf 2: Borussia Dortmund (2. Deutschland), AS Rom (3. Italien), Sporting Lissabon (2. Portugal), Aston Villa (4. England und Gewinner Europa League), FC Porto (Meister Portugal), Manchester United (3. England), FC Brügge (Meister Belgien), Betis Sevilla (5. Spanien), PSV Eindhoven (Meister Niederlande).
Topf 3: Feyenoord Rotterdam (2. Niederlande), OSC Lille (3. Frankreich), FK Bodö Glimt (2. Norwegen), SSC Neapel (2. Italien), RB Leipzig (3. Deutschland), FC Villarreal (3. Spanien), Fenerbahce Istanbul (2. Türkei), Schachtar Donezk (Meister Ukraine), Galatasaray Istanbul (Meister Türkei).
Topf 4: Slavia Prag (Meister Tschechien), Slovan Bratislava (Meister Slowakei), VfB Stuttgart (4. Deutschland), AEK Athen (Meister Griechenland), Linzer ASK (Meister Österreich), Como 1907 (4. Italien), RC Lens (2. Frankreich), Viking Stavanger (Meister Norwegen), Sabah FK (Meister Aserbaidschan).