Premiere bei RB Erstmals unterschreibt ein Japaner in Leipzig - und zwar langfristig
Erstmals verpflichtet der Bundesligist einen japanischen Profi. Ota Yamamoto unterschreibt bis 2031, wird aber zunächst an Schwesterklub RB Omiya Ardija verliehen.

Leipzig/hen - Premiere bei RB Leipzig: Erstmals in der Vereinsgeschichte steht ein japanischer Spieler bei den Männer-Profis unter Vertrag. Ota Yamamoto wechselt vom Erstligisten Kashiwa Reysol nach Sachsen und unterschreibt einen Vertrag bis 2031.
Kaufen und wieder verleihen
Für RB Leipzig wird der 22-Jährige allerdings zunächst nicht auflaufen. Der Bundesligist verleiht den Offensivspieler direkt an den japanischen Schwesterklub RB Omiya Ardija, für den er bereits in der ersten Hälfte der Saison auf Leihbasis spielte.
Dort gelang Yamamoto der sportliche Durchbruch. In 19 Ligaspielen erzielte er zehn Tore und bereitete drei weitere vor. Mit diesen Leistungen empfahl sich der in der Präfektur Hiroshima geborene Rechtsfuß für eine langfristige Verpflichtung durch Leipzig.
Vergangenheit bei Kashiwa Reysol
Ausgebildet wurde Yamamoto bei Kashiwa Reysol, wo er 2023 in der J1 League debütierte. Über Leihstationen bei Tochigi SC und Renofa Yamaguchi arbeitete er sich Schritt für Schritt nach oben. Für die japanische A-Nationalmannschaft lief der 22-Jährige bislang noch nicht auf.
Mit der Verpflichtung setzt RB Leipzig zugleich erstmals auf einen japanischen Spieler aus dem Red-Bull-Netzwerk. Yamamoto soll seine Entwicklung zunächst bei RB Omiya Ardija fortsetzen, ehe perspektivisch der Schritt nach Europa folgen könnte.