Randale nach Pokal-Spiel Krawalle bei RB: Handball-Chef entschuldigt sich für Magdeburger
Als der 1. FC Magdeburg bei RB Leipzig zum Pokal-Duell antrat, randalierten Fans des Zweitligisten auf den Stadion-Toiletten. Darüber sprach nun der Geschäftsführer des SC Magdeburg.

Leipzig/msc – Rund 20.000 Euro Schaden verursachten die Fans des 1. FC Magdeburg dem Bundesligisten RB Leipzig, als sie beim DFB-Pokalduell im Gästebereich randalierten. Herausgerissene Sitze, zerschlagene Scheiben, verwüstete Toiletten gingen auf ihr Konto. Bei einer Podiumsdiskussion auf dem TeamSportSachsen-Summit, an der auch Dominik Kaiser teilnahm, kommentierte dies ein Vertreter aus dem Handball.
Entschuldigung für Magdeburger Fußball-Chaoten
An RB Leipzigs Klublegende und Leiter des Career-Centers richtet sich Marc-Hendrik Schmedt von SC Magdeburg direkt, als es um den Sport im Freistaat Sachsen geht. "Ich möchte mich dafür vielleicht auch nochmal entschuldigen, was da passiert ist beim Pokalspiel", zitiert die Leipziger Volkszeitung den Handball-Geschäftsführer.
Mit dem 1. FC Magdeburg verbinde ihn ein partnerschaftliches Verhältnis als sportliche Vertreter derselben Stadt. Aber hier zieht er auch eine klare Grenze: "Das sind einfach Dinge, die uns einfach auch ein Stück weit unterscheiden", sagt er in Richtung des Fußball-Zweitligisten. "Wenn wir bei euch spielen, sind die Toilettenanlagen danach noch heil", so Schmedt. Seine Magdeburger Handballer sind regelmäßig in der Arena beim SC DHfK Leipzig zu Gast.