RB Leipzig

Rangnick-Glückwünsche Richtung Salzburg: „Sie bekommen einen wunderbaren Menschen“

Von (RBlive/ mki) 20.04.2019, 15:31
Marco Rose (re) und Jesse Marsch (li) hatten bei ihrem Europa-League-Aufeinandertreffen einen guten Draht zueinander.
Marco Rose (re) und Jesse Marsch (li) hatten bei ihrem Europa-League-Aufeinandertreffen einen guten Draht zueinander. imago images / Picture Point LE

Ralf Rangnick hat dem FC Red Bull Salzburg seine Glückwünsche ausgesprochen, dass sie sich für Jesse Marsch als Cheftrainer entschieden haben. „Sie bekommen einen wunderbaren Menschen und richtig guten Trainer“, erklärte der RB-Trainer nachdem unter der Woche der Wechsel seines Co-Trainers von Leipzig nach Salzburg bekannt wurde.

Marco Rose ist zufrieden mit Jesse Marsch als Nachfolger in Salzburg

Auch Marco Rose, der im Sommer Trainer in Mönchengladbach wird, freut sich in Salzburg über seinen Nachfolger. „Ich bin sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Christoph Freund hat in den letzten Jahren von 100 Entscheidungen 98 auf Top-Niveau getroffen. Jesse Marsch ist ein richtig guter Typ und richtig guter Trainer“, erklärt er laut Laola1 nahezu deckungsgleich zu Ralf Rangnick.

Kritische Stimmen aus der Salzburger Fanszene wegen der Leipzig-Vergangenheit und vermeintlichen Rangnick-Nähe kann Marco Rose nicht verstehen. „Die Leute, die da teilweise gesprochen haben: Kennen die Jesse Marsch?“, fragt er laut ORF. „Er ist ein sehr sympathischer Mensch und er war einer derjenigen, der während der zwei Europa-League-Spiele aus der Leipzig-Fraktion gratuliert hat – zu der tollen Mannschaft und der tollen Leistung“, streicht er Jesse Marschs tadelloses Verhalten bei den direkten Aufeinandertreffen in dieser Saison heraus.

Jesse Marsch tritt in große Fußstapfen

Ralf Rangnick bewundert neben der „emotionalen Intelligenz“ auch die rhetorischen Fähigkeiten seines derzeitigen Co-Trainers. Genau deswegen habe Marsch auch das Jahr in Deutschland gebraucht, um seine sprachlichen Fähigkeiten im Englischen auch in die deutsche Sprache übertragen zu können.

Einfach sei der Schritt nach Leipzig damals nicht gewesen, weil Jesse Marsch dafür die Chance aufgegeben hat, mit den New York Red Bulls noch um die US-Meisterschaft in der MLS zu spielen. „Er hat diese Entscheidung aus voller Überzeugung getroffen.“ Nun geht er den nächsten Schritt und übernimmt die Verantwortung als Cheftrainer in Salzburg. Kein einfacher Schritt, in die großen Fußstapfen eines Marco Rose zu treten, der zwei sehr erfolgreiche Jahre in Salzburg hatte. Wenn das Lob der Beteiligten seine Berechtigung hat, dann dürfte es Jesse Marsch aber gelingen, das Erbe von Rose fortzuführen und die leise Kritik im Umfeld des Klubs verstummen zu lassen.