RB Leipzig

Rani Khedira will noch abwarten

09.03.2017, 09:36
Rani Khedira kann sich mit einem Bank- oder Tribünenplatz bei RB Leipzig nicht anfreunden.
Rani Khedira kann sich mit einem Bank- oder Tribünenplatz bei RB Leipzig nicht anfreunden. imago/Christian Schroedter

Rani Khedira will sich bezüglich seiner Zukunft weiterhin nicht festlegen. Auch nach dem Bekenntnis von Trainer Ralph Hasenhüttl, der seinen Mittelfeldspieler gern auch nächste Saison bei RB Leipzig sehen würde, wartet er ab.

Rani Khedira will Rest der Saison abwarten

„Wenn ich eines gelernt habe in den vergangenen sieben Monaten, dann das, dass sich im Fußball die Dinge sehr schnell ändern können“, erklärt er im Kicker. Bevor er seine Zukunft entscheidet, wolle er abwarten, „wie der Rest der Saison läuft“.

Dies ist auch eine Konsequenz aus der Hinrunde, in der Rani Khedira nur sehr wenig Spielzeit bekam. Nur zweimal kam er bis zur Winterpause für insgesamt vier Minuten zum Einsatz. Seitdem durfte er in vier Spielen schon viermal auflaufen und über 100 Spielminuten bestreiten. In Dortmund stand er sogar in der Startelf.

Bedeutung für RB Leipzig gestiegen

„Jetzt komme ich zu deutlich mehr Spielzeiten. Ich spüre mehr Vertrauen, meine Wichtigkeit und Bedeutung
für die Mannschaft sind gestiegen.“ So sieht Khedira seine aktuelle Situation.

Nach der Gelbsperre von Stefan Ilsanker sieht er auch im Spiel gegen den VfL Wolfsburg am Wochenende gute Chancen auf Einsatzzeit: „Die Eins-zu-eins-Variante für Ilsanker auf der Sechs wäre ich. Ich bin auch bereit dazu, arbeite weiter hart, sodass der Trainer kaum oder nur sehr schwer eine andere Wahl hat.“

Mehr Einsatzzeit durch europäischen Wettbewerb?

„Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung, noch mal hier meine Chance zu suchen“, bekennt der 23-Jährige, dass er nicht traurig ist, dass es im Winter mangels vernünftiger Angebote nicht mit einem Wechsel geklappt hat. Damit er auch über den Sommer hinaus seine Zukunft bei RB Leipzig sieht, wird er weiterhin das Vertrauen brauchen, dass er regelmäßige Einsatzzeit bekommt. Ein Startelfeinsatz gegen Wolfsburg wäre diesbezüglich sicherlich ein positives Signal.

Bedenken muss man im Vorgriff auf die kommende Saison auch, dass dann nicht nur die Bundesliga wartet. Nach jetzigem Stand wird RB Leipzig dann auch in einem europäischen Wettbewerb starten. Die Doppelbelastung wird automatisch auch zu mehr Spielzeit für Akteure hinter der Stammelf führen. Auch das spräche dafür, dass Khedira seine Zukunft weiterhin in Leipzig sieht.